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Tagesbuch

Mein Leben in Christo. Das Wort 12

24.08.2011 | Thema: Mein Leben in Christo |

Ein einziges, bestimmtes Gebot wurde den Menschen Adam und Eva gegeben, damit die Menschen durch die Erfüllung dieses einen Gebotes sich an die Erfüllung des Willens Gottes, in dem das Wohlergehen der Geschöpfe liegt, gewöhnen und sich in der Liebe zu Gott festigen könnten. Indem der Mensch seine Aufmerksamkeit auf das Gegenteil richtet, auf das Nichterfüllen des Willens des Schöpfers und das Erfüllen des eigenen Willens, bemerken wir, daß er allmählich die Gewöhnung zum Schlechten erwirbt und seine hohe, nach dem Bilde und Ebenbilde Gottes erschaffene Natur verkehrt und zum Feind Gottes wird. So wichtig ist die Erfüllung der Gebote Gottes und so verderblich die Nichterfüllung. Indem Er den ersten Menschen das bestimmte Gebot, nicht von den Früchten des Baumes der Erkenntnis des Guten und des Bösen zu essen, gab, zeigte sich Gott selbst als Betreuer des neuerschaffenen, vernunftbegabten Geschöpfes, durch Annahme als Kinder. Wer ist Schuld, daß diese Betreuung abgelehnt wurde und der Mensch sich lieber selbst lenken wollte? Daher kann auch bis jetzt, bei allen Erfolgen in den Wissenschaften, Künsten, trotz aller Schätze der menschlichen Weisheit der alte und neue Mensch sich nicht selbst erziehen, weil er schon zu Beginn die Kindererziehung Gottes ablehnte. Denn sagt, wer wenn nicht Gott, sollte unser Betreuer sein? Jetzt wie auch in der Vergangenheit vollendeten nur jene Menschen erfolgreich ihre geistige und moralische Erziehung,
die sich Gott anvertrauten, nach Seinen Geboten lebten, die jetzt nach dem Evangelium und den Lehren der Kirche leben und sich ihrer Führung unterordnen.
Wissenschaften gibt es viele bei uns, aber es kommt wenig Reales dabei heraus. Unsere jungen Leute haben viel im Kopf, aber wenig im Herzen, sehr wenig und oft gar nichts. Das Leben entspricht nicht der Bildung und der Wissenschaft. „Wenn ich alle Geheimnisse kennte und die gesamte Vernunft, der Liebe aber nicht hätte, so wäre es mir nicht zum Nutzen“ (I. Kor. 13,2).


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