Russische Orthodoxe Kirche zu Hamburg

Navigation

Hauptnavigation

Sprache


Diese Website ist veraltet. Um die aktuellen Informationen zu bekommen besuchen Sie bitte Unsere neue Website

Neue Nachricht hinzufuegen!

Tagesbuch

Mein Leben in Christo. Das Wort 493

3.07.2010 | Thema: Mein Leben in Christo |

Wir hören oft von anderen, oder lesen in den Werken anderer, das, was Gott uns in Verstand und Herz gegeben hat, was wir selbst hegten; d. h. oft stoßen wir bei anderen auf unsere Lieblingsgedanken und meinen, daß sie gleichsam von uns genommen sind, als ob sie neu wären und unser ausschließliches Eigentum darstellten. Gedanken der Eigenliebe! Wie denn? Ist nicht der eine Gott der vernünftigen Wesen, ist nicht Sein Geist – überall Derselbe – in allen, welche die Wahrheit suchen? Ist nicht unser Erleuchter ein einziger, „Welcher jeden Menschen erleuchtet, der in die Welt kommt?“ (Joh. 1, 9). Preis dem Einzigen! Preis Dem, Der alle liebt und allen unbeschränkt Seine geistigen und materiellen Gaben gibt! Preis Dem, Der nicht auf die Person sieht, Der die Geheimnisse Seiner Liebe, Allmacht und Weisheit Kindern offenbart.

Mein Leben in Christo. Das Wort 189

2.07.2010 | Thema: Mein Leben in Christo |

Lernt zu beten, zwingt eucht zum Gebet: anfangs wird es schwer sein, aber dann, je mehr ihr euch dazu zwingt, desto leichter wird es; doch anfangs muB man sich dazu zwingen.

Mein Leben in Christo. Das Wort 492

1.07.2010 | Thema: Mein Leben in Christo |

Um die Vergebung der Sünden anderer bete genauso, wie du um die Vergebung deiner eigenen Sünden betest, wenn sie, da sie deine Seele mit Betrübnis und Enge treffen, dich veranlassen, in innerem Schmerz, in der Zerknirschung des Herzens und mit Tränen vor Gott um Erbarmen zu flehen; ebenfalls bete genauso um die Errettung der anderen wie um deine eigene Errettung. Wenn du dies erlangst und zur Gewohnheit werden läßt, so erhältst du daraufhin vom Herrn in überströmender Fülle die geistige Gaben, die Gaben des hl. Geistes, Welcher jene Seele liebt, die an der Errettung anderer anteil nimmt, weil Er Selbst, der Allheilige Geist, auf jede Weise uns alle retten will, wenn wir uns nur nicht Ihm widersetzen wollten, unsere Herzen nicht verhärten. „Der Geist Selbst spricht für uns mit unaussprechlichem Seufzen“ (Röm. 8, 26).

Mein Leben in Christo. Das Wort 188

30.06.2010 | Thema: Mein Leben in Christo |

„Alles, was der Vater hat, das ist Mein“ (Joh. 16,15).
Alles was der Hl. Geist hat, ist auch Sein, außer dem Ausgehen. Sprich in gleicher Weise vom Sohn wie vom Vater, trenne nur die persönlichen Eigenschaften. Aufgrund Ihrer Einheit im Wesen besteht eine Gemeinsamkeit der Eigenschaften.

Mein Leben in Christo. Das Wort 491

29.06.2010 | Thema: Mein Leben in Christo |

„Oder kennt ihr euch selbst nicht, daß Jesus Christus in euch ist; es sei denn, daß ihr ungeschickt seid“ (2. Kor. 13, 5). Wahrhaftig lebt Christus in mir. Währenddessen war ich bisher ungeschickt: Ich dachte nicht, und wußte nicht mit Bestimmtheit, daß der Herr in mir ist. Er ist es, der Allheilige, Der in mir so empfindlich gegenüber der geringsten Unreinheit des Herzens ist; Er ist es, Der mich veranlaßt, den Keim der Sünde im Herzen aus der Seele zu verjagen. Doch o weh! Auch der Satan ist dort, bereit, mich jederzeit zu verschlingen, und führt um mich Streit mit dem Herrn.

Mein Leben in Christo. Das Wort 187

28.06.2010 | Thema: Mein Leben in Christo |

Das Gebet erfrischt. Wie die äußere Luft den Leib, so erfrischt es die Seele und belebt sie: in ihm fühlst du dich munterer, fröhlicher, ähnlich wie man sich nach einem Spaziergang an der frischen Luft physisch und seelisch munterer und frischer fühlt.

Mein Leben in Christo. Das Wort 490

27.06.2010 | Thema: Mein Leben in Christo |

Dein geistiges Leben teilt sich – offensichtlich – in zwei sich scharf voneinander unterscheidende Zustände: In einen Zustand des Friedens, der Freude und der Weite des Herzens und in einen Zustand der Betrübnis, der Furcht und der Enge der Seele. Ursache des ersten Zustandes ist immer das Wirken meiner Seele in Übereinstimmung mit den Gesetzen des Schöpfers; Ursache des letztgenannten – die Verletzung Seiner heiligen Gesetze. Ich kann immer bemerken, und merke tatsächlich, den Ursprung des einen wie des anderen Zustandes; das eine wie das andere ist immer in meinem Bewußtsein. Deshalb geschieht es immer, daß, indem man den Ursprung beseitigt, der den Zustand der Betrübnis und Enge hervorrief, man auch die Folge, d. h. Betrübnis und Enge der Seele selbst, beseitigt.

Mein Leben in Christo. Das Wort 186

26.06.2010 | Thema: Mein Leben in Christo |

Der Teufel wirkt manchmal im Kopf wie ein unruhiger Fragesteller über das Unbegreifliche, der sich dreist die unzugänglichen Geheimnisse der drei Personen der Gottheit und ihrer gegenseitigen Beziehungen aneignen will. Man muß ehrfurchtsvoll und äußerst vorsichtig über die Dreieinigkeit der Gottheit denken.

Mein Leben in Christo. Das Wort 489

25.06.2010 | Thema: Mein Leben in Christo |

Es ist eine schreckliche Wahrheit. Die reulosen Sünder verlieren nach dem Tode jede Möglichkeit, sich zum besseren zu ändern und bleiben folglich unabänderlich den ewigen Qualen überantwortet (die Sünde kann nicht umhin zu quälen). Womit ist dies zu beweisen? Das ist mit völliger Klarheit zu beweisen aus dem gegenwärtigen Zustand einiger Sünder und der Eigenschaft der Sünde selbst, den Menschen in ihrer Gefangenschaft zu halten und ihm alle Auswege zu versperren. Wer wüßte nicht, wie schwer es ohne besondere göttliche Gnade für den Sünder ist, sich von dem von ihm geliebten Weg der Sünde zum Weg der Tugend zu bekehren; wie tief die Sünde im Herzen des Sünders und in seinem ganzen Wesen Wurzeln schlägt, wie sie dem Sünder ihre Sehweise verleiht, welche die Dinge ganz anders sieht, als sie ihrem Wesen nach sind, indem sie sich ihm von einem gewissen Zauber umgeben darstellen. Deshalb sehen wir, daß die Sünder sehr oft an ihre Bekehrung gar nicht denken und sich selbst nicht für große Sünder halten, weil Eigenliebe und Stolz sie blenden; wenn sie sich aber für Sünder halten, so fallen sie höllischer Verzweiflung anheim, die tiefe Dunkelheit über ihren Verstand verbreitet und ihr Herz verhärtet. Wäre nicht die Gnade Gottes, welcher Sünder würde sich zu Gott bekehren, denn das Wesen der Sünde ist, uns zu verfinstern, uns an Händen und Füßen zu binden.
Aber Zeit und Ort für das Wirken der Gnade ist nur hier: nach dem Tode können nur die Gebete der Kirche wirken, und nur auf reuige Sünder, auf die, in deren Seelen Aufnahmefähigkeit ist, das Licht guter Werke, das sie aus diesem Leben mitgebracht haben, an dem die göttliche Gnade oder die gnadenvollen Gebete der Kirche ansetzen können. Die reulosen Sünder sind unumstößlich Kinder des Verderbens.
Was sagt mir die Erfahrung, wenn ich in der Gefangenschaft der Sünde bin? Ich quäle mich manchmal den ganzen Tag und kann nicht von ganzem Herzen umkehren, weil die Sünde mich verhärtet und mir die Barmherzigkeit Gottes unzugänglich macht: Ich brenne im Feuer und bleibe freiwillig darin, weil die Sünde meine inneren Kräfte gebunden hat und ich – gleichsam innerlich an Ketten geschmiedet – mich nicht zu Gott bekehren kann, bis Gott, da Er meine Hilflosigkeit und Demut und meine Tränen sieht, sich meiner erbarmt und mir Seine Gnade schickt! Nicht umsonst wird ein den Sünden ergebener Mensch „gebunden durch die Fesseln der Sünde“ genannt.

Mein Leben in Christo. Das Wort 185

24.06.2010 | Thema: Mein Leben in Christo |

Ich freue mich und bin begeistert über die grenzenlose Vollkommenheit der Gottheit: ich freue mich und bin begeistert, daß die Gottheit in drei Personen existiert und jede Person selbständig auch ganz vollkommen Gott ist – daB der Vater allmächtig ist, allmächtig der Sohn, allmächtig auch der Heilige Geist. Der Vater ist allgegenwärtig, ebenso der Sohn und ebenso der Heilige Geist. Leben ist der Vater, Leben der Sohn und Leben der Heilige Geist. Liebe ist der Vater, Liebe der Sohn, und
Liebe der Heilige Geist. Ich freue mich über Gott den Vater, über Gott den Sohn und Gott den Heiligen Geist; eine Gottheit, ein Wesen und eine Kraft – über den einen uns liebenden Gott, den Retter.
Ich freue mich, daß jeder der drei Personen der Gottheit als Gott auch besondere göttliche Handlungen eigen sind, dem Vater – das Ersinnen und das Wohlgefallen, dem Sohn – die Verwirklichung des väterlichen Gedankens und Wohlgefallens, dem Heiligen Geist – die Vollendung, Belebung und das Durchdringen.


Adresse: Tschaikowskyplatz 1, 20355 Hamburg + Telefon (040) 248 70740 | Pfarrer: Priester Sergij Baburin + Telefon (0173) 23 11 055
Site powered by WordPress | Design Tkach.ru | Kontakt: hamburg-hram
Impressum | Datenschutzerklärung