Russische Orthodoxe Kirche zu Hamburg

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Tagesbuch

Kuppeln und Kreuze für die Kirche des Hlg. Johannes von Kronstadt in Hamburg

28.12.2006 | Thema: Tagebuch |

Im Jahr 2007 ist im Rahmen der Festlichkeiten zum Jubiläum der Städtepartnerschaft Hamburg – St. Petersburg die Weihe unserer Kirche geplant .Bis zu diesem Zeitpunkt müssen noch viele Renovierungsarbeiten und eine Reihe von Verschönerungen an unserer Kirche realisiert werden. Wir möchten Ihre Aufmerksamkeit vor allem auf die geplanten Kuppeln und Kuppelkreuze lenken. Dieses Projekt wird etwa 50 000 € Kosten.

Wir wenden uns mit der Bitte um finanzielle Unterstützung an Sie und möchten in diesem Zusammenhang noch einmal darauf hinweisen, dass sich unsere Gemeinde ausschließlich aus Spenden finanziert. Wenn Sie uns unterstützen möchten, nutzen Sie bitte das folgende Bankkonto unter der Angabe des Stichwortes „Kuppeln“:

Russ-Orthodoxe Kirche DRESDNER BANK (BLZ 200 800 00)
Konto № 0930 111 200.

Selbstverständlich stellen wir Ihnen für jede Spende eine Bescheinigung für das Finanzamt aus.

Vielen Dank!

Ikone der Gottesmutter „Nicht zu leerender Kelch“

26.12.2006 | Thema: Ikonen |


Das heilige Bild tauchte im Jahr 1878 auf. Ein Bauer, ein ehemaliger Soldat, war dem Alkohol verfallen. Er vertrank alles, was er hatte und bald war er total verarmt. Seine Beine waren durch den Alkoholmissbrauch gelähmt. Im Schlaf erschien ihm ein Greis und befahl ihm, nach Serpuchow ins Kloster der Gottesmutter zu gehen, wo sich die Ikone der Gottesmutter „Nicht zu leerender Kelch“ befände.
Ohne Geld, mit gelähmten Beinen, auf allen Vieren erreichte er das Kloster. Aber als er dort von seinem Traum erzählte, stellte sich heraus, dass niemand eine solche Ikone kannte. Man überlegte, ob es die Ikone sein könnte, die in der Sakristei hing. Auf ihrer Rückseite stand tatsächlich geschrieben. „Nicht zu leerender Kelch“ und unter den Mönchen erkannte der Bauer den Starzen, der ihm im Schlaf erschienen war. Aus Serpuchow kehrte der Bauer geheilt nach Hause zurück und die Berichte von diesem Wunder breiteten sich schnell über ganz Russland aus.

Heiliger Johannes von Kronstadt

6.12.2006 | Thema: Ikonen |

Der heilige Johannes wurde am 19. Oktober 1829 in der Familie eines armen Kirchendieners in der Provinz Archangelsk geboren. Er studierte an der Geistlichen Akademie in St. Petersburg und wurde zum Priester in Kronstadt ernannt, wo er mehr als 50 Jahre diente.
Dieser Gemeindepriester vermochte das geistliche Feuer, das in seiner Seele brannte, nicht nur in Kronstadt, sondern in ganz Russland zu entfachen. Nicht umsonst nannte man ihn schon zu Lebzeiten „Priester von ganz Russland“. Durch seine Gebete wurden viele Menschen an Leib und Seele geheilt. Zu ihm kamen nicht nur orthodoxe Gläubige, sondern Menschen der unterschiedlichsten Religionen und er war offen für alle und half jedem.
Er wurde als ein Prophet bezeichnet, wie Gott ihn manchmal den Menschen vor einer schweren Prüfung schickt. Er selbst erlebte die Schrecken der Oktoberrevolution nicht mehr, er starb im Jahre 1908. Aber er spürte das heraufziehende Unheil und sagte viel von dem voraus, was geschehen sollte.
In unserer Kirche finden regelmäßig Gebete zum Heiligen Johannes von Kronstadt statt.
Sein Festtag ist der zweite Januar ( 20. Dez.)


Adresse: Tschaikowskyplatz 1, 20355 Hamburg + Telefon (040) 248 70740 | Pfarrer: Priester Sergij Baburin + Telefon (0173) 23 11 055
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