Russische Orthodoxe Kirche zu Hamburg

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Tagesbuch

Nach 10 Jahren wird die Praxis der panorthodoxen Sitzung für das Konzil aller Orthodoxen Kirchen wiederbelebt

12.06.2009 | Thema: Orthodox Europe |

In dem Zentrum des Patriarchats von Konstantinopel in Chambésy (Schweiz) findet am 6.-13. Juni die IV. panorthodoxe Vorkonzilssitzung statt.

„Die Teilnehmer der Sitzung werden über der Kirchenstruktur der orthodoxen Diaspora (über Orthodoxe, die außerhalb der Grenzen irgendeiner autokephalen Orthodoxen Kirche leben) beraten“, – meldete am Dienstag 26 Mai der Priester Igor Jakimtschuk aus der Abteilung für interorthodoxen Beziehungen des Kirchlichen Außenamtes des Moskauer Patriarchats.

Er merkte an, dass im Laufe der Jahrhunderte, seit dem 7. Ökumenischen Konzil, „sich einige Fragen gesammelt haben, die auf eine pankirchliche Lösung warten, auf dass die Einheit gefestigt wird und Spaltungen in dem Schoß der einen Orthodoxen Kirche vermieden werden.“

„Zur Lösung dieser Fragen wird in absehbarer Zukunft das „Heilige und Große Konzil der Östlichen Orthodoxen Kirche“ einberufen“, – sagte er.

Die Vorarbeit für das Große Konzil sollen die Panorthodoxen Vorkonzilsitzungen und interorthodoxe Vorbereitungskommissionen leisten.

Im Laufe der vergangenen Jahre fanden 3 Panorthodoxe Vorkonzilsitzungen (Chambésy, 1976; 1982; 1986) und 5 interorthodoxe Vorbereitungskommissionen (Genf, 1971; Chambésy, 1986; 1990; 1993 und 1999) statt.
Die 10-jährige Pause zwischen den Sitzungen wurde durch die Meinungsverschiedenheit zwischen dem Moskauer Patriarchat und dem Patriarchat von Konstantinopel in der Frage um die Kirchenstruktur in Estland herbeigerufen. Ein Treffen der Vorsteher und Vertreter der Orthodoxen Kirchen im Oktober 2008 in Istanbul machte die Wiederbelebung der interorthodoxen Zusammenarbeit für die Vorbereitung des Konzils möglich.
Die nächste Sitzung der interorthodoxen Vorbereitungskommission wurde für den Dezember dieses Jahres (2009) eingeplant.
Source: bogoslov.ru

Seine Heiligkeit Patriarch Kyrill plant eine Reise zum Nahen Osten

12.06.2009 | Thema: Orthodox Europe |

S. H. Patriarch von Moskau und ganz Russland Kyrill plant eine Reise zum Nahen Osten, um die Orthodoxe Kirche von Antiochien zu besuchen.

Die offizielle Internetseite des Moskauer Patriarchats berichtet, dass die Vorbereitung dieser Visite schon in Damaskus von dem Vorsitzende des Kirchlichen Außenamtes, Erzbischof von Wolokolamsk Ilarion, dem russischen Botschafter in Syrien Sergey Kirpichenko, und dem Heiligsten Patriarchen von Antiochien Ignatius besprochen wurden.

Dabei wurde nicht verdeutlicht, wann und wohin genau die Reise gehen wird, denn das Gebiet des Patriarchats von Antiochien umfasst nicht nur Syrien, sondern auch Libanon, Irak und Kuwait.

Das Patriarchat von Antiochien ist eines der 15 autokephalen Orthodoxen Kirchen. Laut der Überlieferung wurde die Kirche im Jahr 37 von den Aposteln Petrus und Paulus gegründet.

Wie „Interfax-Religion“ berichtet, findet der Besuch nach einer bestimmten Ordnung statt, die von dem Kirchlichen Außenamt in einem Dipthychon („Gedenkbuch“) verzeichnet wurde. Nach diesem Dipthychon befindet sich das Patriarchat von Antiochien auf dem 3. Platz nach der Kirche von Konstantinopel und Alexandrien.
Source: bogoslov.ru

EU: „Gotteslästerung aus Strafrecht streichen“

12.06.2009 | Thema: Orthodox Europe |

Der Europarat bewertete die Gotteslästerung als eine Erscheinungsform des freien Willen eines Menschen, die nicht als eine gesetzlose Handlung angesehen werden kann.

„Eine Kommission des Europarates hat die Streichung von Gotteslästerungsparagrafen aus dem Strafrecht gefordert. Zwar sollten Beleidigungen wegen der Religionszugehörigkeit bestraft werden können, heißt es in dem am Donnerstag in Straßburg veröffentlichten Jahresbericht 2008 der sogenannten Venedig-Kommission. Die Verletzung religiöser Gefühle sollte dagegen keinen Straftatbestand darstellen. Aufstachelung zu Hass gehöre aber strafrechtlich verfolgt, stellt die Kommission klar. Dies sei auch in den meisten der 47 Europarats-Mitgliedstaaten in den Strafgesetzbüchern verankert. Entscheidend sei aber, dass solche Bestimmungen unterschiedslos angewendet würden und keine Opfergruppe gegenüber anderen benachteiligt werde. Gotteslästerung ist in zahlreichen Europarats-Staaten strafbar. In Deutschland kann die Beschimpfung des religiösen oder weltanschaulichen Bekenntnisses mit bis zu drei Jahren bestraft werden, wenn dadurch der öffentliche Frieden gestört wird. Ähnliche Regelungen gelten in Österreich. Unter anderem in Irland, den Niederlanden, der Schweiz, Griechenland und Spanien gibt es ebenfalls Paragrafen, die das Herabwürdigen von Religionsgemeinschaften unter Strafe stellen. Großbritannien schaffte einen Gotteslästerungsparagrafen im Strafgesetzbuch 2008 ab.“ (kna 28.05.2009 sk) (http://www.oecumene.radiovaticana.org)

In vielen europäischen Ländern existiert das Gesetz gegen die Gotteslästerung, dieser kommt jedoch kaum zum Einsatz. Im Gegenzug wird die Gotteslästerung in den Islam-Staaten mit dem Tod bestraft.
Source: bogoslov.ru


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