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Tagesbuch

Mein Leben in Christo. Das Wort 594

18.01.2011 | Thema: Mein Leben in Christo |

Du hast von Gott ein Herz erhalten, das fähig ist, sich im Fühlen alles Wahren, Heiligen, Guten und Schönen zu erquicken; du aber hast durch das Sinnen des Fleisches alle edlen Gefühle und Ausbrüche unterdrückt, du bist ein Toter, du „hast kein Leben in dir“ (Joh. 6, 53).
Aber „das Sinnen des Geistes ist Leben und Frieden“. Ein beliebiger Christ, der ein Leben gemäß den Glauben führt, der in sich die Leidenschaften vernichtet und nach dem trachtet „was wahr ist, was ehrenhaft, was gerecht, was rein, was liebenswert, was löblich, was immer Tugend ist und Lob“ (Philipper 4, 8), – komm her zu uns und berichte uns, was du in der Seele durch das Sinnen des Geistes empfindest: Ich, wirst du sagen, spüre im Herzen ständigen „Frieden und Freude im Heiligen Geist“ (Röm. 14, 17), ich fühle Weite des Herzens, Überfülle des Lebens, spotte allem Fleischlichen, wundere mich, daß es eine so große Macht über die Herzen der fleischlichen Menschen hat, und beschäftige mich unabläßig mit der Schau der himmlischen, geistigen, unsichtbaren Güter, die denen, die Gott lieben, bereitet sind.

Mein Leben in Christo. Das Wort 287

17.01.2011 | Thema: Mein Leben in Christo |

Sorge dich nicht um Geld. Wenn es nötig ist, dann schüttet es Gott dir aus wie Gries, oder treibt es dir zu wie Wachteln. „Die Erde ist des Herren und was darinnen ist, der Erdboden und was darauf lebt.“
(Psalm 23,1/24,1)
Bemühe dich an erster Stelle um das Reich Gottes, um die Rettung der Menschen. Um ihre Festigung im Glauben, um die Verbesserung ihrer Sitten. Festige deinen Glauben, reinige dein Herz, erfülle gewissenhaft deine Aufgabe, komme sorgfältig allen deinen Verpflichtungen nach und alles andere, Geld, Nahrung, Kleidung und das Weitere wird dir dazu gegeben.

Mein Leben in Christo. Das Wort 593

16.01.2011 | Thema: Mein Leben in Christo |

„Das Sinnen des Fleisches ist der Tod: das Sinnen des Geistes aber ist Leben und Frieden“ (Röm. 8, 6). Welcher Mensch wäre mit diesen Worten des Apostels nicht einverstanden? Das Sinnen des Fleisches ist wirklich Tod. Komm her, geldliebender, erwerbsgieriger, neidischer, eigenliebender, stolzer und ehrsüchtiger Mensch und laß uns auf dich, auf deine Handlungen, auf dein Leben schauen! Eröffne uns, wenn du willst, die Gedanken deines Herzens! Wir überzeugen uns durch dich, durch das lebendige Beispiel, daß das Sinnen des Fleisches Tod ist“: Du lebst kein wahres Leben, du bist geistig ein Toter, du bist in der Freiheit innerlich ein Gefangener; bei Verstand – wie ein vernunftloser, weil das „Licht in dir verdunkelt ist“ (Matth. 6,23).

Mein Leben in Christo. Das Wort 286

15.01.2011 | Thema: Mein Leben in Christo |

An die, die das Evangelium nicht lesen: Seid ihr rein, heilig und vollkommen, daß ihr das Evangelium nicht lest und nicht in diesen Spiegel zu schauen braucht, oder seid ihr seelisch sehr häßlich und fürchtet eure Mißgestalt? „Welche auf ihn sehen, die werden erleuchtet und ihr Angesicht wird nicht zu schanden“
(Psalm. 33,6/34,6)

Mein Leben in Christo. Das Wort 592

14.01.2011 | Thema: Mein Leben in Christo |

Wenn du um die Vergebung deiner Sünden betest, stärke dich immer in Glauben und Hoffnung auf die Barmherzigkeit Gottes, die immer bereit ist, auf unser aufrichtiges Gebet hin unsere Sünden zu verzeihen, und sei in jeder Weise auf der Hut, daß nicht Verzweiflung in dein Herz falle, welche sich durch schwere Niedergeschlagenheit des Herzens und brennende Tränen äußert. Was sind deine Sünden gegen die Barmherzigkeit Gottes, welche es auch seien, wenn du sie nur aufrichtig bereust! Es geschieht aber oft, daß der Mensch betet und innerlich im Herzen nicht die Hoffnung hat, daß seine Sünden vergeben werden, indem er sie gleichsam für größer hält als die Barmherzigkeit Gottes. Dafür erhält er tatsächlich die Vergebung nicht, obwohl er Bäche brennender Tränen vergießt, und geht mit betrübtem, engen Herzen vom freigebigen Gott fort, – und dessen ist er auch würdig: „Glaubt, daß ihr erhaltet“, spricht der Herr, „und es wird euch geschehen“ (Markus 11, 24). Unsicherheit hinsichtlich des Erhaltens des von Gott Erbetenen ist Lästerung gegen Gott.
Bei Unglauben an etwas Wahres, Heiliges verdunkelt sich gewöhnlich der Verstand, das ungläubige Herz wird von Schrecken und Enge getroffen, bei aufrichtigem Glauben aber spürt es Freude, Ruhe, Weite oder Ausbreitung des Lebens in sich selbst, so daß auch der Verstand hell und weitsehend wird. Triumphiert nicht offensichtlich die Wahrheit über die Unvernunft des Herzens? Irrt nicht das Herz offensichtlich? Ja, die Leiden des Herzens bei Unglauben an etwas Wahres, Heiliges sind ein zuverlässiges Zeichen der Wahrheit dessen, woran es nicht glaubt. Das Herz stirbt selbst, indem es die Wahrheit in Zweifel zieht und die Vernichtung dessen versucht, was nicht vernichtet werden kann, während die Weite des Herzens bei aufrichtigem Glauben in derselben Weise ein zuverlässiges Anzeichen der Wahrheit dessen ist, woran du glaubst, weil der Gegenstand, an den wir glauben, unserem Herzen Leben verleiht und dieses Leben erneuert, stärkt. Unser Herz, das durch die Sünde infiziert ist, ist ein geringwertiges Gefäß des Lebens, weil die Sünde Tod ist, und nicht Leben; die Fülle des Lebens ist außerhalb unser. Da aber dieses geistige Leben unsichtbar ist und uns verliehen wird gemäß unserem Glauben an das unsichtbare, persönliche Leben – Gott, so ist es unser lebendiger, aufrichtiger Glaube an Gott, der das Leben in unser Herz leitet. Ohne Glauben muß das Herz natürlicherweise Beengung, Betrübnis als Einschränkung, Verringerung des Lebens empfinden. Aber im Glauben muß noch die Übereinstimmung unserer geistlich bestimmten Tätigkeit mit dem Gegenstand des Glaubens stattfinden; das bedeutet – moralisches Wesen.

Mein Leben in Christo. Das Wort 285

13.01.2011 | Thema: Mein Leben in Christo |

Dort, wo du starke Versuchungen des Feindes fürchtest, rüste dich fest mit der Rüstung Gottes und zwar mit Glauben, Hoffnung und Liebe. Behalte im Herzen die Worte: „Alles ist möglich dem, der glaubt“
(Mark. 9,23). Und:
„Seid reich an Hoffnung durch den heiligen Geist“ (Röm. 15,13). Ich zweifle oder verzweifle nicht an etwas Gutem. Obwohl du, mein Feind, dich bemühst, in mir Zweifel und Verzweiflung hinsichtlich alles Guten zu säen, besonders hinsichtlich des höchsten Guten: der
Liebe. Der Gott der Liebe selbst ist mit mir, der Gott, für den wir alle Kinder sind. Das Ebenbild dieses Vaters trage ich Unwürdiger in mir „Sie gehören mir und du hast sie mir gegeben“.
(Joh. 17,6,9)

Mein Leben in Christo. Das Wort 591

12.01.2011 | Thema: Mein Leben in Christo |

Wenn man über dich übel redet und du dadurch in Verwirrung gerätst und es dich schmerzt, so heißt das, daß Stolz in dir ist, und ihn muß man verwunden und durch äußere Unehre aus dem Herzen verjagen. Deshalb errege dich nicht über Spott und hege keinen Haß gegenüber denen, die dich hassen und Schlechtes über dich reden, sondern liebe sie wie Ärzte, die Gott dir geschickt hat, um dich zur Einsicht zu bringen und dich Demut zu lehren, und bete zu Gott für sie. „Segnet, die euch fluchen“ (Matth. 5, 44), – sprich: Sie schmähen nicht mich, sondern meine Leidenschaft, sie schlagen nicht mich, sondern diese Schlange, die in meinem Herzen nistet und sich in ihm schmerzhaft regt infolge der Schmähung; ich tröste mich mit dem Gedanken, daß vielleicht die guten Menschen sie mit Schlägen daraus vertreiben durch ihre Boshaftigkeiten, und es dann nicht mehr schmerzen wird. Danke Gott für die äußere Unehre: Wer hier Unehre erträgt, wird sie nicht im Jenseits erleiden. „Sie hat Zwiefältiges empfangen für alle ihre Sünden (Jesaja 40, 2). Deinen Frieden gib uns, denn alles hast du uns gegeben“ (Jesaja 26, 12).

Mein Leben in Christo. Das Wort 284

11.01.2011 | Thema: Mein Leben in Christo |

An die Schüler. – Ihr seid meine Kinder, denn ich habe euch hervorgebracht und bringe euch hervor durch die Verkündigung von Jesus Christus. Mein geistiges Blut, meine Belehrungen, fließen in euren Adern. Ich habe euch getränkt und tränke euch, wie aus der Mutterbrust, mit der Milch der Vernunft. Ihr seid meine Kinder, weil ich euch immer in meinem Herzen habe und für euch bete. Ihr seid meine Kinder, weil ihr meine geistlichen Söhne seid. Ihr seid meine Kinder, weil ich wirklich als Priester geistlicher Vater bin und ihr mich Vater nennt. Kinder – dieses Wort gefällt dem Teufel, dem Urheber der Feindschaft, Bosheit und Heuchelei ganz und gar nicht. Aber ich werde, sobald mir Gott hilft, nicht einen Augenblick mich ihm unterordnen, und werde euch umso mehr Kinder nennen. Denn ihr seid wirklich Kinder im Glauben, durch den Zusammenhang der Kirche Gottes und durch die von mir angenommenen Belehrungen und die väterliche Leitung.
Zu fremden Kindern aufrichtig „Kinder“ sagen, kann man nur durch den heiligen Geist, den Geist der Wahrheit und der Liebe.

Mein Leben in Christo. Das Wort 590

10.01.2011 | Thema: Mein Leben in Christo |

Ihr könnt nicht umhin, zu bemerken, daß die gesamte Kraft des Menschen im Herzen liegt: Ist es im Herzen leicht, so ist dem ganzen Menschen leicht und gut; ist es im Herzen schwer, ist dem ganzen Menschen schwer; die Erleichterung aber könnt ihr nur im Glauben finden und folglich besonders in der Kirche, als Ort des Glaubens vor allen anderen; hier berührt Gott durch Seine reinigende Gnade eure Herzen und gibt euch Sein leichtes Joch zu tragen. Das ist das große Geheimnis, das für alle zu erfahren sich lohnt. Im Zustand der Leichtigkeit des Herzens ist der Mensch bereit zu laufen und zu springen: Deshalb „sprang David und tanzte vor der mächtigen Lade“ (1. Chronik 13, 8).

Mein Leben in Christo. Das Wort 283

9.01.2011 | Thema: Mein Leben in Christo |

Brüder, bereitet euch vor zur Vereinigung mit Gott. Laßt ab von der irdischen Nichtigkeit. Befaßt euch mit der großen Aufgabe der Selbstreinigung und Selbstvervollkommnung. Liebt den Fortschritt des Glaubens und der Tugend und nicht den Fortschritt dieser Welt. Wir bereiten uns auf der Erde vor, den kunstvollen Meister aller Geschöpfe, des Sichtbaren und Unsichtbaren, zu
sehen, die Schönheit und Vollendung alles Seienden, dort in der Ewigkeit.


Adresse: Tschaikowskyplatz 1, 20355 Hamburg + Telefon (040) 248 70740 | Pfarrer: Priester Sergij Baburin + Telefon (0173) 23 11 055
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