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Tagesbuch

Mein Leben in Christo. Das Wort 613

25.02.2011 | Thema: Mein Leben in Christo |

Vergeßt in keiner Angelegenheit, zu Hause oder dienstlich, daß eure Kraft, euer Licht, euer Erfolg Christus und Sein Kreuz ist; deshalb vergeßt nicht vor dem Beginn eines Werks zum Herrn zu rufen: Jesus, hilf mir! Jesus, erleuchte mich! Auf diese Weise wird in unserem Herzen der lebendige Glaube und unsere Hoffnung auf Christus erhalten und erwärmt; denn Sein ist die Macht und die Herrlichkeit von Ewigkeit zu Ewigkeit.
Gib acht, Christ, vergiß und verliere nie den Glauben des Herzens an Den, Der dein unsichtbares Leben, deine Ruhe, dein Licht, deine Kraft, dein Atem ist, d. h. an Jesus Christus. Schenke deinem Herzen keinen Glauben, wenn es schwach, dunkel, ungläubig und kalt wird von Speise und Trank, von weltlicher Zerstreuung, oder schließlich daher, daß du mit dem Verstande lebst und nicht mit dem Herzen, wenn du den Verstand übst und das Herz der Vernachlässigung überläßt, – wenn du das Netz vergrößerst und ausstattest, den Fischer in Not und Armut läßt: Denn das Herz – der Fänger oder Fischer, der Verstand – das Netz des Fischers. Bei Ruhe, Weite und Erquickung des Fleisches belebt sich das Fleisch mit all seinen Leidenschaften und Neigungen, aber in Enge, Widerständen und Qual wird es mit all seinen Leidenschaften abgetötet; deshalb unterwirft die Weisheit und Güte des himmlischen Vaters unsere Seele und unseren Leib schweren Betrübungen und Krankheiten, und deshalb sollen wir nicht nur ohne Bitterkeit Betrübungen und Krankheiten ertragen, sondern in ihnen uns mehr freuen, als im Zustand seelischer Ruhe, Weite und körperlicher Gesundheit; denn unzweifelhaft schlecht ist der seelische Zustand desjenigen Menschen, der nicht seelischen Betrübungen oder körperlichen Krankheiten unterworfen wird, besonders bei Fülle irdischer Güter; sein Herz bringt unmerklich alle Arten von Sünden und Leidenschaften aus sich hervor und gibt ihn dem geistigen Tod preis.


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