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Tagesbuch

Mein Leben in Christo. Das Wort 573

8.12.2010 | Thema: Mein Leben in Christo |

An der Wirkung zweier entgegengesetzter Kräfte in unserem Herzen, von denen die eine sich heftig der anderen widersetzt und mit Gewalt und List in unser Herz einbricht und es immer tötet, und die andere keusch an jeder Unreinheit Anstoß nimmt und vor der geringsten Unreinheit des Herzens still zurückweicht, wenn sie aber in uns wirkt, unser Herz beruhigt, erquickt, belebt und erfreut, d. h. an den zwei entgegengesetzten persönlichen Kräften kann man sich leicht überzeugen, daß unzweifelhaft sowohl der Teufel existiert, als ständiger Menschenmörder, als auch Christus als ständiger Lebensspender und Erlöser; der eine ist Finsternis, Tod, der andere Licht und Leben. Deshalb, gottliebender Mensch, wenn du bisweilen in Verstand und Herz äußerste Finsternis, Betrübnis, Schwermut, Enge und Unglauben bemerkst, als Kraft, die sich dem Glauben an Gott mit Macht widersetzt, dann wisse, daß in dir die Christus feindliche Kraft, die Kraft des Teufels ist. Diese finstere und tötende Kraft läßt, nachdem sie sich durch irgendeine Sünde des Herzens in unser Herz eingeschlichen hat, den Menschen oft nicht Christus und die Heiligen anrufen, verbirgt sie hinter dem Dunstschleier des Unglaubens. Weshalb? Um den Menschen zu quälen, weil der Glaube uns von seinen listigen Anschlägen rettet. Aber eben dadurch beweist sie auch, daß es die ihr entgegengesetzte mit Vollmacht ausgestattete Kraft Christi, unseres Gottes, gibt, zu der sie uns nicht gelangen läßt durch den Greuel des Unglaubens, und welche durch das Mittel unseres Glaubens sie zerstört und sie selbst in den Fesseln der Dunkelheit hält zum kommenden Gericht (Judas 1, 6). Deshalb muß man alle Anstrengungen unternehmen, um in Glauben Christus, den Erlöser, anzurufen. Für jeden Christen ist es unumgänglich, die Fähigkeit zu erlangen, sich schnell Gott zuzuwenden mit der Bitte um alles (als Schwäche zur Quelle aller Kraft und alles Guten). „Mit Danksagung eröffnet eure Bitten vor Gott (Philipper 4, 6); danket für alles“ (1. Thess. 5, 17), und mit Lobpreis, gleich den Engeln, die da rufen: Halleluja.


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