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Tagesbuch

Mein Leben in Christo. Das Wort 50

1.10.2011 | Thema: Mein Leben in Christo |

Wegen des Essens der verbotenen Frucht im Paradies erhielt die Menschheit die gefährliche Krankheit der Seele; die Vorliebe für dieses zeitliche Leben, zu den irdischen Gütern und Vergnügungen, diesen verderblichen Zwiespalt des Herzens zwischen Gott und der Welt, zwischen Gutem und Bösem. Da aber die irdischen Güter die Seele nicht sättigen, die geschaffen ist für die Freude an geistigen, ewigen, unendlichen Gütern, und da sie nicht allen gleich zugeteilt sind, sondern gemäß der Vorliebe und dem blinden Hang zu ihnen einige sehr viel packen, andere aber sehr wenig davon haben und wieder andere gar nichts, so folgt daraus ewige Sünde, Feindschaft und Tod wegen des Besitzes und daher Neid und Feindschaft einzelner Personen und Völker, von daher blutige Kriege, von daher der Luxus der einen und die äußerste Armut
der anderen, die Einnahme reicher und angesehener Positionen durch die einen und die Unterdrückung der anderen, von daher Diebstahl, Raub und alles Böse. Dies also bewirkte das Essen der verbotenen Frucht, es bewirkte soviel Böses, daß man nicht mehr davon loskommt. Wenn nicht der Sohn Gottes Mensch geworden und um unserer Rettung willen gelitten hätte und gestorben wäre, dann wäre die ganze Menschheit in unendlichem Elend, unaussprechlichem Elend, weil alle in den Sünden verderben würden und unendliche Zeiten in der Hölle stöhnen würden ohne jegliche Hoffnung der Befreiung, wie auch jetzt die nicht bereuenden Sünder zu diesen Qualen ver dammt sind.


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