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Tagesbuch

Mein Leben in Christo. Das Wort 430

19.01.2012 | Thema: Mein Leben in Christo |

Unsere Hoffnung, das während des Gebets Erbetene zu erhalten, gründet sich auf den Glauben an die Güte und überströmende Freigebigkeit Gottes, da Er ein Gott der Barmherzigkeit und Gebefreudigkeit und Menschenliebe ist; und dabei erinnern wir uns an die zahllosen früheren Erfahrungen der Güte und Barmherzigkeit Gottes, sowohl an anderen Menschen (in der hl. Schrift und den Lebensbeschreibungen der Heiligen), als auch an uns. Deshalb ist es für den Erfolg des Gebets auch notwendig, daß der Betende schon früher Erbetenes erhielt und im Herzen fest daran glaubt. Oft erhalten wir auf unser Gebet hin das Erbetene, besonders bei Bitten zur Errettung unserer Seelen; man muß dies direkt dem Herrn, Seiner Gnade, zuschreiben, nicht irgendeinem Zufall. Wo im Reiche des Allherrschenden Gottes kann man dem Zufall Raum lassen? Ohne Ihn geschieht wahrhaftig nichts, da „ohne Ihn nichts wurde, was geworden ist“ (Joh. 1, 3).
Viele beten deshalb nicht, weil ihnen scheint, daß sie auf ihr Gebet hin von Gott keine Gaben erhalten haben, oder weil sie das Gebet für unnötiges Tun halten; Gott, so sagen sie, weiß alles, noch vor unseren Bitten, und vergessen dabei, daß gesagt ist: „Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan).“ (Matth. 7, 7). Unsere Bitten (Gebete) sind notwendig eben für die Stärkung unseres Glaubens, durch den allein wir gerettet werden: „Durch Gnade seid ihr gerettet durch den Glauben (Eph. 2, 8.) 0 Frau, groß ist dein Glaube“ (Matth. 15, 28). Der Erlöser veranlaßte deshalb die Frau, intensiv zu bitten, um ihren Glauben zu wecken und zu stärken.
Solche Menschen sehen nicht, daß die den Glauben -den wertvollsten Besitz eines Christen, der so unentbehrlich ist wie das Leben – nicht haben, daß sie sich im Unglauben einen falschen Gott machen und Kinder des Teufels sind, unwürdig irgendeiner Gabe der Güte Gottes; daß sie im Begriff sind, zugrunde zu gehen.
Es ist ebenfalls notwendig, daß das Herz während des Gebets brenne im Wunsch nach geistigen Gütern, in Liebe zu Gott, Den das Herz klar erschaut in Seiner äußersten Güte gegenüber dem Menschengeschlecht, bereit, in väterlicher Liebe alle Gebete zu erhören. „Wenn ihr, die ihr böse seid, gute Gaben euren Kindern geben könnt, so wird um so mehr euer himmlischer Vater denen Gutes geben, die Ihn bitten“ (Matth. 7, 4).


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