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Tagesbuch

Mein Leben in Christo. Das Wort 20

1.09.2011 | Thema: Mein Leben in Christo |

Würden wir doch den Folgen unserer Sünden und unserer guten Werke Aufmerksamkeit zuwenden, wie vorsichtig wären wir dann, indem wir der Sünde ausweichen und wie eifrig wären wir zum Guten, denn dann würden wir klar sehen, daß jede Sünde, die nicht zur rechten Zeit ausgerissen worden ist, durch Gewohnheit verstärkt, tiefe Wurzeln im Herzen des Menschen schlägt und ihn manchmal bis zum Tode verwirrt, verwundet und quält, indem sie sozusagen bei jeder Gelegenheit wach und in ihm lebendig wird und an die einst getane Sünde erinnert und auf diese Weise seine Gedanken, seine Gefühle und sein Gewissen befleckt. Es bedarf Strömen von Tränen, um den alt gewordenen Schmutz der Sünde abzuwaschen, so haftend, ätzend ist er. Im Gegensatz dazu erfreut jedes gute Werk, das irgendwann getan wurde, aufrichtig und uneigennützig, oder durch Wiederholung zur Gewohnheit geworden ist, unser Herz, stellt die Freude unseres Lebens dar in dem Bewußtsein, daß wir nicht umsonst unser von Sünden erfülltes Leben gelebt haben, daß wir Menschen sind und nicht Tiere,
daß auch wir nach dem Ebenbilde Gottes geschaffen sind und in uns ein Funke göttlichen Lichtes und göttlicher Liebe ist, daß zumindestens einige gute Werke auf den Waagen der unbestechlichen Gerechtigkeit Gottes ein Gegengewicht bilden zu unseren schlechten Taten.


Adresse: Tschaikowskyplatz 1, 20355 Hamburg + Telefon (040) 248 70740 | Pfarrer: Priester Sergij Baburin + Telefon (0173) 23 11 055
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