{"id":60,"date":"2011-09-22T09:13:02","date_gmt":"2011-09-22T06:13:02","guid":{"rendered":""},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"mein-leben-in-christo-das-wort-41","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.hamburg-hram.de\/de\/mein-leben-in-christo\/mein-leben-in-christo-das-wort-41\/60.html","title":{"rendered":"Mein Leben in Christo. Das Wort 41"},"content":{"rendered":"<p>Es ist eine nat\u00fcrliche Sache, Darstellungen Christi, der allreinen Gottesmutter, der Engel und Heiligen zu haben, erstens erfordert dies unsere Natur. Wir haben immer den Wunsch, vor uns das Bild des Geliebten zu haben, das Bild des Wohlt\u00e4ters, um auf ihn schauend \u00f6fter an ihn und Seine Wohltaten zu denken, uns vor ihm zu verneigen, wie wir gew\u00f6hnlich auch mit lebendigen Menschen verfahren, besonders von uns geachteten und geliebten, zweitens sind wir nach dem Bilde und Ebenbilde Gottes geschaffen. F\u00fcr uns ist der Wunsch nat\u00fcrlich, vor unseren Augen immer unser Urbild zu haben, unseren Uranfang, Gott den Herrn in den Gestalten, in denen Er selbst den Menschen erschienen ist, um \u00f6fter an Ihn zu denken, an Seine st\u00e4ndige Gegenwart bei uns, an Seine Vorsehung, um in sichtbaren Zeichen oder Gebr\u00e4uchen unsere Ehrfurcht Ihm gegen\u00fcber, unsere Dankbarkeit und unsere Liebe auszudr\u00fccken, denn wir sind k\u00f6rperlich und haben wegen unserer K\u00f6rperlichkeit das Bed\u00fcrfnis nach stofflichen Darstellungen, stofflichen Gebr\u00e4uchen. Deshalb erschien der Herr selbst den Gottgef\u00e4lligen, beispielsweise Abraham in Gestalt der drei Fremden im Eichenhain von Mamre, dem Jesaja in Gestalt eines gro\u00dfen K\u00f6nigs, der auf einem hohen und erh\u00f6hten Thron<br \/>\nsitzt, dem Propheten Daniel in Gestalt eines Alten an Tagen und in Gestalt des Menschensohnes, der zu ihm gef\u00fchrt wird. Wenn ein sichtbares Bild des unsichtbaren Gottes nicht notwendig w\u00e4re, so w\u00e4re Er nat\u00fcrlich auch nicht in sichtbarer Gestalt erschienen, w\u00e4re nicht in unserem Fleisch auf der Erde erschienen, h\u00e4tte nicht die Knechtsgestalt angenommen, und David spricht: \u201esuchet st\u00e4ndig Sein Antlitz&#8220; (Ps. 104,4\/105,4).<br \/>\nDeshalb haben wir mit uns, und verehren wir, die Darstellung der allreinen Gottesmutter, der Engel und Heiligen, d. h. deshalb weil sie lebendige Bilder und Ebenbilder Gottes sind und wir, indem wir auf sie blikken, uns lebhafter an ihre Anstrengungen, Tugenden, Wohltaten uns gegen\u00fcber erinnern, an ihre brennende Liebe zu Gott, und selbst angeregt werden, sie nachzuahmen, zur Wachsamkeit \u00fcber uns selbst, zur Reinigung unserer selbst von aller Unreinheit des Fleisches und Geistes, zur Verherrlichung ihrer M\u00fche, und machen sie dadurch zu F\u00fcrsprechern f\u00fcr uns vor Gott, denn Gott nimmt gerne die F\u00fcrsprache Seiner Freunde und Seiner treuen Diener f\u00fcr Menschen, f\u00fcr die diese vor Ihm sprechen, an. Da wir nicht k\u00f6rperlose Geister sind, sondern in Fleisch eingeh\u00fcllte Wesen, die stoffliche Umrisse haben, eine materielle Gestalt, so suchen wir nat\u00fcrlicherweise Bilder der unsichtbaren Wesen und aus Herablassung f\u00fcr unsere Schw\u00e4che gab der Herr auch den Engeln die Macht, unsere Gestalt anzunehmen und uns in unserer Gestalt zu erscheinen, wie z. B. ein Erzengel dem Jesus Navin erschien, David, Maria und Anna, Sacharia, der allheiligen Jungfrau Maria und anderen im alten und neuen Testament. Beweisen wir nicht selbst im t\u00e4glichen Leben das Erfordernis unserer Natur, ihr Bestreben, Darstellungen geliebter Personen zu haben, wenn wir dem Wunsch Ausdruck geben, ihre Portraits bei uns zu haben und selbst unsere eigenen Darstellungen anfertigen lassen und sie an die Wand h\u00e4ngen oder in ein Album<br \/>\neinf\u00fcgen, um h\u00e4ufig auf sie zu blicken und den Ausdruck geachteter und geliebter Personen zu genie\u00dfen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es ist eine nat\u00fcrliche Sache, Darstellungen Christi, der allreinen Gottesmutter, der Engel und Heiligen zu haben, erstens erfordert dies unsere Natur. 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