{"id":509,"date":"2010-04-30T09:13:01","date_gmt":"2010-04-30T06:13:01","guid":{"rendered":""},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T22:00:00","slug":"mein-leben-in-christo-das-wort-461","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.hamburg-hram.de\/de\/mein-leben-in-christo\/mein-leben-in-christo-das-wort-461\/509.html","title":{"rendered":"Mein Leben in Christo. Das Wort 461"},"content":{"rendered":"<p>\u201eIch bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Zeiten&#8220; (Matth. 28, 20). So ist es, Herr, Du bist bei uns alle Tage, nicht einen Tag leben wir ohne Dich, ohne Deine Gegenwart. Du bist bei uns besonders im Sakrament Deines Leibes und Blutes. Oh, wie wahrhaftig und wesenhaft bist Du in den Sakramenten anwesend! Du kleidest Dich, Herr, in jeder Liturgie in einen dem unseren an Gebrechlichkeit &#8211; au\u00dfer in der S\u00fcnde &#8211; gleichen Leib und n\u00e4hrst uns durch Dein lebenspendendes Fleisch. Durch das Sakrament bist Du ganz mit uns, Dein Fleisch verbindet sich mit unserem Fleisch und Dein Geist verbindet sich mit unserer Seele; und wir sp\u00fcren, empfinden diese lebenschaffende, friedvolle, s\u00fc\u00dfe Vereinigung, f\u00fchlen, da\u00df wir, indem wir uns in der Eucharistie mit Dir verbinden, ein Geist mit Dir werden, wie gesagt ist: \u201eWer sich mit dem Herrn verbindet, ist ein Geist mit dem Herrn&#8220; (1. Kor. 6, 17). Wir werden wie Du g\u00fctig, sanftm\u00fctig und dem\u00fctig, wie Du von Dir Selbst gesagt hast: \u201eIch bin sanftm\u00fctig und von Herzen dem\u00fctig&#8220; (Matth. 9, 29). Allerdings, oft fl\u00fcstert unser b\u00f6ses und blindes Fleisch oder der in unserem s\u00fcndigen Fleisch lebende F\u00fcrst dieser Welt uns ein, da\u00df in dem Sakrament nur Brot und Wein ist, und nicht des Herren Leib und Blut selbst, und schickt als falsche Zeugen daf\u00fcr Gesichts-, Geschmacks- und Tastsinn vor. Aber wir gestatten uns nicht, auf seine Verleumdung zu h\u00f6ren und urteilen so: F\u00fcr Dich, Herr, ist alles m\u00f6glich; Du erschaffst Fleisch f\u00fcr Menschen, Tiere, Fische, V\u00f6gel, Reptilien &#8211; f\u00fcr die ganze Sch\u00f6pfung: Solltest Du f\u00fcr Dich Selbst, \u201eDer Du \u00fcberall bist und alles erf\u00fcllst&#8220;, kein Fleisch erschaffen k\u00f6nnen? Welcher Bildhauer, der f\u00fcr andere Statuen formt, ist nicht auch in der Lage, sie f\u00fcr .;ich selbst herzustellen? Nicht nur dies, Du verwandelst toten Stoff in lebendiges Wesen, zum Beispiel den Stab Mose in eine Schlange, und es gibt nichts, was f\u00fcr Dich unm\u00f6glich w\u00e4re. Solltest Du nicht f\u00fcr Dich Selbst Fleisch erschaffen k\u00f6nnen aus Brot und Wein, die unserem Fleisch so \u00e4hnlich sind, die als Speise und Trank verwendet und in unser Fleisch und Blut verwandelt werden? Du l\u00e4\u00dft nicht zu, da\u00df unser Glaube in st\u00e4rkerem Ma\u00dfe versucht wird, als er tragen kann; Du wandelst nicht eine Erdscholle um zu Deinem allreinen Leib und Blut, sondern wei\u00dfes, weiches, reines, angenehm schmeckendes Brot; nicht Wasser machst Du zu Deinem Blut, sondern dem Blut in der Farbe gleichenden Wein, der in der hl. Schrift Blut der Reben genannt wird (Sirach 50, 17), der angenehm schmeckt und das Herz des Menschen erfreut; Du kennst unsere Gebrechlichkeit, die Schw\u00e4che unseres Glaubens, und hast deshalb gnadenvoll beschlossen, f\u00fcr das Sakrament Deines Leibes und Blutes die ihnen \u00e4hnlichsten Stoffe zu verwenden. Glauben wir also fest, da\u00df wir in der Gestalt von Brot und Wein am wahren Leib und wahren Blut Christi kommunizieren, da\u00df im Sakrament der Kommunion der Herr bei uns bleibt \u201ealle Tage bis zum Ende der Zeiten&#8220; (Matth. 28, 20).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eIch bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Zeiten&#8220; (Matth. 28, 20). So ist es, Herr, Du bist bei uns alle Tage, nicht einen Tag leben wir ohne Dich, ohne Deine Gegenwart. Du bist bei uns besonders im Sakrament Deines Leibes und Blutes. 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