{"id":432,"date":"2006-03-12T11:13:38","date_gmt":"2006-03-12T09:13:38","guid":{"rendered":"http:\/\/hamburg-hram.de\/de\/tagesbuch\/i-der-geschmack-von-brot-mit-quitte\/432.html"},"modified":"2006-03-08T15:13:47","modified_gmt":"2006-03-08T13:13:47","slug":"i-der-geschmack-von-brot-mit-quitte-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.hamburg-hram.de\/de\/tagesbuch\/i-der-geschmack-von-brot-mit-quitte-2\/432.html","title":{"rendered":"I. Der Geschmack von Brot mit Quitte"},"content":{"rendered":"<p>Beitr\u00e4ge \u00fcber den Heiligen Berg Athos<br \/>\n<em>Ver\u00f6ffentlicht am 07.07.2003<\/em><\/p>\n<p><strong>Von der Redaktion<\/strong><\/p>\n<p>Die Halbinsel Athos (griech.: Agion Oros) in Griechenland endet steil im \u00c4g\u00e4ischen Meer mit dem gleichnamigen spitzen Berg Athos. Auf der ganzen Halbinsel findet man zwanzig orthodoxe Kl\u00f6ster und viele M\u00f6nchsh\u00fctten. Man sagt, dass sie manchmal wie Schwalbennester am Felsen kleben, und der Gebirgspfad windet sich endlos hinauf, als ob er zum Himmel strebt. <!--more--><\/p>\n<p>Die Geschichte des M\u00f6nchstums auf Athos z\u00e4hlt schon mehr als 1500 Jahre. Antike \u00dcberlieferungen besagen, da\u00df die ersten M\u00f6nche schon im 4. Jahrhundert, zur Zeit des r\u00f6mischen Kaisers Konstantin des Gro\u00dfen, hierher kamen. Heute leben auf Athos M\u00f6nche verschiedener Nationalit\u00e4ten, zumeist jedoch Griechen.<\/p>\n<p>Seit mehr als tausend Jahren betrat keine einzige Frau die Halbinsel Athos. Nach den Statuten der M\u00f6nche ist nicht einmal das Halten von weiblichen Haustieren erlaubt. Einzig der Gottesmutter, die als Oberin von Athos verehrt wird, ist der Aufenthalt gestattet. Auf ihr beruht die geistliche Kraft von Athos, viele ihrer hiesigen Ikonen wurden ber\u00fchmt. In jedem Kloster gibt es Ikonen der Gottesmutter, von denen es viele wundersame \u00dcberlieferungen gibt.<\/p>\n<p>Man bezeichnet Athos auch als die Quelle des orthodoxen Glaubens in der Gegenwart. Hier wurde die \u00fcberlieferte Praxis der innerlichen Gebete bewahrt, im orthodoxen Osten als Schweigegel\u00fcbde oder \u201eHesychasmus\u201c bekannt.<\/p>\n<p>Die einen sagen, da\u00df das Leben auf Athos \u00fcberm\u00e4\u00dfig schwer sei, andere erkl\u00e4ren hingegen, nirgendwo sei es leichter &#8230;  Und einige meinen, da\u00df gerade hier der Himmel n\u00e4herr\u00fcckt.<\/p>\n<p><strong>\u00dcber den Autor<\/strong><\/p>\n<p>Alexander Leonidowitsch Dvorkin<\/p>\n<p>Getauft 1980 im Alter von 24 Jahren in der New Yorker Erl\u00f6serkirche (Orthodoxe Kirche in Amerika).<\/p>\n<p>Ausbildung: Studium der Geisteswissenschaften und Theologie. Master of Divinity, Doktor der Philosophie. Lebt seit 1992 in Moskau. Mehr als 350 Ver\u00f6ffentlichungen in 15 Sprachen. Direktor des Informations- und Beratungszentrums &#8222;St. Iren\u00e4us von Lyon&#8220;. Professor f\u00fcr Sektenkunde am Orthodoxen Theologischen Institut St. Tichon. Leiter der Herausgebergruppe der orthodoxen Informationszeitschrift \u201eProsrenije\u201c (\u201eOffenbarung\u201c). Vizepr\u00e4sident des DCI (Dialog Center International). Verheiratet, hat eine Tochter.<\/p>\n<p>(c) http:\/\/www.foma.ru<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Beitr\u00e4ge \u00fcber den Heiligen Berg Athos Ver\u00f6ffentlicht am 07.07.2003 Von der Redaktion Die Halbinsel Athos (griech.: Agion Oros) in Griechenland endet steil im \u00c4g\u00e4ischen Meer mit dem gleichnamigen spitzen Berg Athos. Auf der ganzen Halbinsel findet man zwanzig orthodoxe Kl\u00f6ster und viele M\u00f6nchsh\u00fctten. Man sagt, dass sie manchmal wie Schwalbennester am Felsen kleben, und der [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":5,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[7,1],"tags":[],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.hamburg-hram.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/432"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.hamburg-hram.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.hamburg-hram.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.hamburg-hram.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.hamburg-hram.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=432"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.hamburg-hram.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/432\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.hamburg-hram.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=432"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.hamburg-hram.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=432"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.hamburg-hram.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=432"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}