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Tagesbuch

Mein Leben in Christo. Das Wort 8

20.08.2011 | Thema: Mein Leben in Christo |

Brüder, unter den von Gott geschaffenen Wesen gibt es zeitgebundene, vergehende wie alle nicht vernunftbegabten unbeseelten Geschöpfe, die organischen und anorganischen und auch die Welt selbst, die vergehen muß. „Es vergeht aber das Bild dieser Welt“ (I. Kor. 7,31). Und es gibt ewige, nicht vergängliche, wie die Engel, und die menschlichen Seelen, selbst die Dämonen mit ihrem Satan.
Für den Menschen ist das irdische Leben, das Leben im Körper, nur eine Vorbereitung für das ewige Leben, das nach dem Tode des Leibes beginnen soll. Deshalb ist es notwendig, unverzüglich dieses Leben zu nutzen zur Vorbereitung für das andere, indem man im Alltag mehr für das irdische Leben arbeitet, an Sonn- und Feiertagen aber ganz und gar für Gott, indem man sie dem Gottesdienst, dem Lesen des Wortes Gottes, frommen Betrachtungen, heilsamen Gesprächen und Taten und insbesondere der Mildtätigkeit weiht. Derjenige sündigt schwer, der das Werk seiner geistigen Erziehung für das ewige Leben in der höheren Welt vernachlässigt. Wie kann man seine letztgültige Bestimmung vergessen, wie kann man so undankbar gegen den Schöpfer sein, der uns nach Seinem Bild geschaffen hat, zur Unvergänglichkeit und zur Vereinung mit sich selbst uns durch Sein Kreuz losgekauft hat und für uns die Tore des Himmelreiches geöffnet hat. Wie können viele von uns „dem unvernünftigen Vieh ähnlich werden“ (Psalm 48, 13,21/49, 13,21) „Erheben wir die Herzen“ (Ausruf in der Liturgie).


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