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Tagesbuch

Mein Leben in Christo. Das Wort 668

13.06.2011 | Thema: Mein Leben in Christo |

Über den Lobpreis. Die Seele schwingt sich unwillkürlich empor zum Lobpreis, wenn du auf den Sternenhimmel blickst; mehr noch wird sie emporgerissen zum Lobpreis, wenn du, auf Himmel und Sterne blickend, welche Gott begründete, dir die göttliche Vorsehung für die Menschen vorstellst, wie Gott die Menschen unendlich liebt, sich um ihre ewige Seligkeit sorgt, indem er auch Seinen eingeborenen Sohn nicht schonte, um uns zu retten und im Himmelreich Frieden zu geben. Man kommt nicht umhin, Gott zu preisen, wenn man daran denkt, daß der Mensch aus nichts erschaffen ist, daß er von Anbeginn der Welt zur ewigen Seligkeit bestimmt ist, völlig umsonst, nicht nach Verdienst; wenn du daran denkst, welche Gnade dir von Gott zur Rettung gegeben wird dein ganzes Leben hindurch, welche unendliche Anzahl von Sünden dir verziehen wird und dies nicht einmal, nicht zweimal, sondern unzählig viele Male, welche Menge natürlicher Gaben dir geschenkt wird, von der Gesundheit des Körpers bis zum Luftstrom, bis zum Tropfen Wasser, Unwillkürlich wirst du zum Lobpreis veranlaßt, wenn du in Verwunderung die unendliche Vielfalt des Geschaffenen auf der Erde siehst, im Tierreich, im Reich der Pflanzen und Mineralien. Welch weise Anlage ist in allem – im großen und im kleinen! Unwillkürlich preist du Gott und sprichst: „Wunderbar sind Deine Werke, Herr, alles hast Du in Weisheit geschaffen (Ps. 103, 24/104, 24); Preis Dir, Herr, Der Du alles erschaffen hast.“


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