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Tagesbuch

Mein Leben in Christo. Das Wort 632

4.04.2011 | Thema: Mein Leben in Christo |

„Sich bemühend zu bewahren die Einheit des Geistes im Bunde des Friedens“ (Ephes. 4, 3). Ein großes Gebot! Seine Erfüllung ist unerläßlich. „Zu bewahren die Einheit des Geistes.“ Dieses wünschte und wünscht beständig, darum betete und betet der Sohn Gottes zum Vater. „Heiliger Vater! Bewahre sie in Deinem Namen“, so betete Er für die Jünger, „die Du Mir gegeben hast, auf daß sie eins seien, wie Wir … nicht für sie allein bete ich, sondern auch für die, die um ihres Wortes willen an Mich glauben: auf daß sie alle eins seien; … auf daß die Welt glaube, daß Du Mich gesandt hast“ (Joh. 17, 11, 20, 21). Siehst du, daß unsere Einheit im Geiste, im Leben, deutlich auch die Göttlichkeit des Begründers unseres Glaubens, des Herrn Jesu Christi, beweist? Wer alle vereinen, gleichsam zu einer Seele machen will und macht, der ist folglich von dem einen Gott ausgegangen, der alles erschaffen und alles unter Sich vereint hat und diejenigen, die sich durch Ungehorsam von der Einheit losgetrennt haben, wieder zur Einheit mit Sich durch Glauben und Gehorsam führen will. Lehrer, die nicht von Gott kommen, nicht von Ihm berufen, nicht von Ihm gesandt sind („Ich sandte sie nicht, doch liefen sie“, Jerem 23, 21. „Und niemand nimmt sich selbst diese Würde, sondern er wird berufen von Gott gleich wie Aaron“, Hebr. 5, 4), tragen gewöhnlich in die Gemeinschaft der Menschen Uneinigkeit und Meinungsverschiedenheit hinein und entlarven sich dadurch deutlich, daß sie nicht von Gott sind. Je mehr sich die Christen vom Geist ihres Glaubens entfernen, desto mehr werden sie voneinander getrennt durch Eigenliebe, desto mehr schließen sie sich in sich selbst ein, desto weniger haben sie Gemeinschaft in geistigen und materiellen Gütern – besonders den materiellen – mit den Bedürftigen, desto mehr verdorrt in ihnen die Liebe und desto mehr gerät die Menschheit in Not. Das wahre Christentum errichtet auch auf der Erde Wohlergehen, weil es die Christen als einen großen Leib betrachtet, in dem es edle und unedle Glieder gibt, nicht von Natur, sondern nach Stellung und Tätigkeit, starke und schwache, reiche und arme, und der Geist Gottes tritt in den Seelen der Starken oder Reichen ein für Hilfe zugunsten der Schwachen oder Bedürftigen durch die Gemeinschaft der geistigen und materiellen Güter. Die Menge der Gläubigen war ein Herz und eine Seele (Apostelg. 4, 32).


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