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Tagesbuch

Mein Leben in Christo. Das Wort 542

8.10.2010 | Thema: Mein Leben in Christo |

Wer leidet bei Gedanken des Zweifels, des Unglaubens und der Lästerung? Jener Gegenstand, an dem man zweifelt, dem man nicht glaubt, den man lästert, oder diejenigen, die zweifeln, nicht glauben, lästern? Die Letztgenannten! „Sie sind in Angst,“ wo es nichts zu fürchten gibt (Ps. 52/53, 6), sie quälen sich in ihrem Zweifel, Unglauben, Lästern; der Gegenstand ihrer Agonie aber bleibt fest, unbeweglich und gewinnt über sie offensichtlich die Oberhand dadurch, daß er sie zwingt, ihre Gedanken über ihn zu ändern um ihrer eigenen Ruhe willen, und sie solange nicht zur Ruhe kommen läßt, bis sie ihre früheren falschen Gedanken hinsichtlich seiner bereuen und annehmbare, wahre Gedanken annehmen. Deshalb ist es unvernünftig, zu schwanken und unruhig zu werden, um so mehr kleinmütig und im Geiste niedergeschlagen zu sein, wenn während des Gebets oder zu anderer Zeit Gedanken des Zweifels, des
Unglaubens, der Lästerung und dergleichen kommen. Das ist alles satanische Versuchungskunst.


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