Russische Orthodoxe Kirche zu Hamburg

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Tagesbuch

Mein Leben in Christo. Das Wort 487

21.06.2010 | Thema: Mein Leben in Christo |

Ihr hört in der Kirche zumeist die Stimmen der Priester, Leser und Sänger, wie sie um Barmherzigkeit für uns beten. Was bedeutet dies? Das heißt, daß wir alle – alle wie wir dastehen im Gotteshaus – gemäß unseren Sünden der Strafe Gottes würdig sind, und daß wir vor allem, wenn wir in die Kirche kommen, daran denken müssen, daß wir Sünder sind und daß wir zum Herrn des Himmels und der Erde gekommen sind, unserem Schöpfer und Wohltäter, Den wir täglich und stündlich durch unsere ungerechten Taten erzürnt haben, um Ihn jeder für sich und auch – entsprechend der christlichen Liebe – für die anderen um Barmherzigkeit zu bitten. Unter den Kirchengebeten um Erbarmen gibt es große, kleine und doppelte. Da es in der Kirche kein überflüssiges Wort gibt, so muß man, wenn die inbrünstige Ektenie gesungen wird, besonders intensiv zu Gott beten, aus der Tiefe der Seele, in äußerster Zerknirschung des Herzens, wie dies in der ersten Bitte kundgetan wird: „Lasset uns alle von ganzer Seele sprechen, mit all unseren Gedanken lasset uns sprechen.“ Zu diesem Zeitpunkt muß man auch den geringsten Rest von Kälte, auch die geringste Unaufmerksamkeit des Herzens ablegen, und im demütigen Geiste brennend, ganz Aufmerksamkeit, dem Schöpfer glühende Gebete um Erbarmen für uns Sünder darbringen. Was aber sehen wir beim Ausrufen und Singen der inbrünstigen und der großen Ektenie durch den Priester und die Sänger? Größtenteils die gewöhnliche Unaufmerksamkeit und Gleichgültigkeit der Betenden.


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