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Tagesbuch

Mein Leben in Christo. Das Wort 45

26.09.2011 | Thema: Mein Leben in Christo |

Unglücklich ist, wer über die Maßen die Bequemlichkeit im Leben liebt und sich mit allem möglichen Komfort eingerichtet hat. Er wird jede Unbequemlichkeit scheuen, verzärteln und wird sich nicht an Geduld gewöhnen können, Währenddessen ist das Leben des Christen ganz Unbequemlichkeit, ein enger und unebener Weg, ein Kreuz, das Unbequemlichkeit und große Geduld erfordert. Daher strebe nicht nach Wohnungen mit allen Bequemlichkeiten und liebe nicht Bequemlichkeit der Welt, sondern liebe den kreuztragenden Christus, ertrage Unbequemlichkeiten, gewöhne dich an Unbequemlichkeit. „Ich habe mich gewöhnt, zufrieden zu sein in den Umständen, in denen ich bin“, spricht der Apostel (Phil. 4.11). Unglücklich ist, wer Schmuck liebt und Schmuck für seinen Leib sucht. Er wird nicht die notwendige Mühe aufbringen für den Schmuck seiner Seele durch Glauben, Liebe, Sanftmut, Demut, Gerechtigkeit, Geduld. Besonders unglücklich ist der, der den Schmuck durch Ehrungen liebt, er macht aus sich ein schändliches Idol und wie Nebukadnezar wird er sich brüsten vor denen, die nicht seine Ehrungen haben und Verehrung für sich fordern („Nicht in glänzendem Schmuck“) (I. Thimot, 2,9). Sogar wir Männer sind geworden wie Frauen, wir schmücken uns selbst wie Idole, denken aber wenig an die innere Wohlgestalt, haben sogar völlig den inneren Raum unserer Seele verlassen. Unglücklich ist, wer die Eile liebt, er wird vielmals stolpern, auf tausende von Unannehmlichkeiten und inneren Schwierigkeiten stoßen wegen seiner Eile und wird häufig Anlaß zur Reizbarkeit haben. Unglücklich ist, wer Neigung zu Essen und Trinken hat und um die Sättigung sich bemüht. Er wird in der Praxis sehen, wenn er für den Herrn zu arbeiten beginnt, daß Nahrung und Trank, wenn wir das Herz daran heften, ein Hindernis ist für den Leib, Betrübnis und Schiffbruch des Geistes und daß der Mensch mit sehr weniger und einfacher Speise satt werden kann.


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