Russische Orthodoxe Kirche zu Hamburg

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Tagesbuch

Mein Leben in Christo. Das Wort 407

4.12.2011 | Thema: Mein Leben in Christo |

Wenn wir beten, müssen wir unbedingt unser Herz in unsere Macht bringen und es dem Herrn zuwenden. Es ist notwendig, daß es nicht kalt, falsch, untreu oder in sich gespalten sei. Welchen Nutzen hätte sonst unser Gebet, unser Fasten? Ist es etwa schön, vom Herrn die zornigen Worte zu hören: „Diese Menschen sind Mir nahe mit ihren Lippen und ehren Mich mit ihrer Zunge; ihr Herz aber ist fern von Mir“ (Matth. 15, 8 ). Deshalb laßt uns nicht mit seelischer Lähmung in der Kirche stehen, sondern jeder brenne in seinem Geiste, indem er dem Herrn dient. Auch die Menschen schätzen nicht hoch jene Dienste, die wir kalt und gewohnheitsmäßig erweisen. Gott will gerade unser Herz. „Gib Mir, Sohn, dein Herz“ (Sprüche 23, 26); denn das Herz ist das Hauptsächliche am Menschen, sein Leben; mehr noch, unser Herz ist der Mensch selbst. Deshalb: Wer nicht mit dem Herzen betet oder Gott dient, der betet so gut wie überhaupt nicht, weil dann sein Körper betet, der an sich selbst, ohne Seele, dasselbe ist wie Staub. Denkt daran, daß ihr im Gebet stehend vor Gott steht, dessen Verstand alles durchdringt. Deshalb soll euer Gebet sozusagen ganz Geist, ganz Verstand sein.


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