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Tagesbuch

Mein Leben in Christo. Das Wort 38

19.09.2011 | Thema: Mein Leben in Christo |

Wenn man das Sakrament der Beichte vollzieht, fühlt man sowohl seine Verdammtheit vor Gott als auch die ganze Armut, Unwissenheit und Sündhaftigkeit der menschlichen Natur. Die Beichte ist ein Kreuz, wahrhaftig ein Kreuz. Wie sehr fühlt sich der Priester in der Beichte als Schuldner vor seinen geistlichen Kindern, wahrhaftig als nicht zahlungsfähiger Schuldner, der der himmlischen Gerechtigkeit unterliegt und tausend Höllenfeuer verdient. Und er sieht und fühlt, daß bei der tiefen Unwissenheit der Menschen, bei ihrer Unkenntnis der Wahrheiten des Glaubens und ihrer Sünden, bei ihrer verhärteten Fühllosigkeit, der Beichtvater intensiv für sie beten muß und sie Tag und Nacht, früh und spät belehren muß. Oh welche Unwissenheit! Man kennt nicht die Dreifaltigkeit, man weiß nicht wer Christus ist, man weiß nicht, wozu man auf der Erde lebt. Und die Sünden? Wir aber suchen Bereicherung, Ruhe, lieben keine Mühen, sind gereizt, wenn es mehr als gewöhnlich davon gibt. Wir suchen geräumige Wohnungen, reiche Kleidung.
Möchten wir die irdische Ruhe nicht lieben, damit wir nicht bequem werden, nicht unsere geistlichen Werke vernachlässigen und nicht die ewigen Güter und die himmlische Ruhe verlieren, denn die im Überfluß irdische Ruhe genießen, welche Ruhe können sie dort erwarten?


Adresse: Tschaikowskyplatz 1, 20355 Hamburg + Telefon (040) 248 70740 | Pfarrer: Priester Sergij Baburin + Telefon (0173) 23 11 055
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