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Tagesbuch

Mein Leben in Christo. Das Wort 37

18.09.2011 | Thema: Mein Leben in Christo |

Kommunizierende Brüder und Schwestern! Fürchten wir die verhärtete Fühllosigkeit gegenüber unseren Sünden, fürchten wir den Stolz unseres Herzens, der sagt: ich brauche die Vergebung der Sünden nicht, ich bin nicht schuldig, nicht sündig, oder: meine Sünden sind leichte, menschliche. Als wäre es notwendig, daß sie dämonische sind! Oder: es ist für mich nicht so schlecht, mit meinen Sünden zu leben. Das ist satanischer Stolz und der Satan selbst bekräftigt in unseren Herzen diese Worte. Fühlen wir tief, mit ganzem Herzen unsere zahllosen Gesetzlosigkeiten, seufzen wir über sie aus der Tiefe der Seele, vergießen wir über sie Tränen der Ergriffenheit und besänftigen wir den erzürnten Gebieter. Laßt uns nicht uns selbst rechtfertigen wie die Pharisäer und Heuchler, denn so ist geschrieben, „Kein Lebender rechtfertigt sich vor Gott“ (Ps. 142,2) sondern nur durch aufrichtige Reue unserer Sünden können wir Gott versöhnen. Verlassen wir Gleichgültigkeit und Kälte, laßt uns mit brennendem Geist dem Herrn arbeiten, laßt uns nicht vergessen, daß
wir gekommen sind, um für eine lange Periode gesetzlosen Lebens unseren gerechten Richter zu versöhnen. Ist dies etwa die Zeit für Kälte und Gleichgültigkeit, die auch in der Gemeinschaft, in den Beziehungen der Menschen nicht gutzuheißen sind. Muß nicht unsere ganze Seele sich in geistiges Feuer verwandeln und in Tränen der aufrichtigen Reue ausfließen? Oh, Gott, unser Gott, unsere Gesetzlosigkeiten sind im strengen Sinne zahlreicher als die Haare unserer Köpfe, zahlreicher als der Sand am Meer und wir fühlen sie nicht, wir sind gleichgültig ihnen gegenüber, wir halten sogar nicht auf, sie zu lieben. „Was, wenn Du all unsere Gesetzlosigkeiten beachtest, oh Herr, wer wird dann vor Dir stehen, oh Herr? (Ps. 129/130,3) Gib uns allen, Herr einen zerknirschten Geist und ein demütiges Herz, damit wir Dir aufrichtige Reue darbringen, Amen.


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