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Tagesbuch

Mein Leben in Christo. Das Wort 26

7.09.2011 | Thema: Mein Leben in Christo |

Wie kommt es, daß ein einziges böses Wort, ein Wort der Verleumdung auf uns den unangenehmsten Eindruck macht und uns bis in die Tiefe der Seele erschüttert, während hingegen bisweilen tausend gute Worte beispielsweise über Gott und Seine Taten in der Welt überhaupt nicht zum Herzen gelangen und in der Luft verloren gehen? Es kommt der Teufel und trägt das Wort fort,
das in die Herzen der Menschen gesät ist und derselbe sät und züchtet andererseits in unseren Herzen die Samen der Bosheit und läßt nicht die geringste Gelegenheit aus, in uns Feindschaft und Neid gegenüber dem Nächsten einzupflanzen. Ein Blick des Nächsten, oft unschuldig, aber anscheinend mißtrauisch, genügt, um in uns das Gefühl der Feindschaft ihm gegenüber zu säen.
Deshalb laßt uns nichts Böses zu Herzen nehmen, das uns von unseren Nächsten absichtlich oder unabsichtlich zugefügt wurde, da wir den Urheber dieses Bösen kennen und auch dies, daß „die ganze Welt im Argen liegt“ (I. Joh. 5,19) seit ihrem Anfang. Laßt uns hingegen großmütig sein bei jeder zugefügten Kränkung, indem wir für die, die uns kränken, beten wie für Wohltäter, denn in ihrer Kränkung selbst sind oft Worte des Wohlwollens zu hören, obwohl sie nicht von gutem Herzen kommen. Der Herr möge sie belehren und ihnen diese Sünde nicht anrechnen und wir sollten umsichtiger sein, um dem Teufel keinen Raum zu geben.


Adresse: Tschaikowskyplatz 1, 20355 Hamburg + Telefon (040) 248 70740 | Pfarrer: Priester Sergij Baburin + Telefon (0173) 23 11 055
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