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Tagesbuch

Mein Leben in Christo. Das Wort 208

9.08.2010 | Thema: Mein Leben in Christo |

Nehmt von den sichtbaren Dingen jedem das weg, was er am meisten liebt: Bittet den Habgierigen um das Geld oder nehmt es ihm. Nehmt dem, der das Essen liebt, die wohlschmeckende Speise. Nehmt dem Ehrgeizigen und Stolzen einige seiner Vorzüge, nennt ihn mit einem schlechten Wort, so werdet ihr sehen, was die Hoffnung eines jeden ausmacht, was für jeden sein Schatz ist und welche Leidenschaft er hat! Oh, was für beschämenden Leidenschaften muß man manchmal begegnen! Manchmal bindet sich ein Mensch an einen Menschen anderen Geschlechts durch unreine Liebe; er nährt sich durch ihn, atmet sozusagen durch ihn.
Oh, beschämende Hoffnung! Oh, gräBliches Herz, das vom Herrn abgewichen ist. Oh, Mensch, der seine leibliche schwache Kraft auf einen ihm ähnlichen nichtigen Menschen gegründet hat! Ich werde dir zeigen, wen man lieben muß! Ihr, die ihr eure Herzen durch Ubersättigung und durch Trunk belastet habt! Ich werde euch zeigen, wer eure Herzen erfüllen soll!
Du, Geldgieriger! Ich werde dir zeigen, bei wem man das entfachte Silber kaufen kann; der du leidenschaftlich das Vergnügen und Ehrungen liebst – suche die Ehrungen der höheren Berufung; der du die schöne Kleidung liebst -„Mögest du dich in das weiße Gewand der Wahrheit kleiden“, so wirst du bekleidet sein (1 Apok 3,18; s. Ps. 131,9).
Die Sünden, die der Hoffnung entgegen sind: Verzweiflung, Verzagtheit, Selbstrache.


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