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Tagesbuch

Ikone der Gottesmutter „Nicht zu leerender Kelch“

26.12.2006 | Thema: Ikonen |


Das heilige Bild tauchte im Jahr 1878 auf. Ein Bauer, ein ehemaliger Soldat, war dem Alkohol verfallen. Er vertrank alles, was er hatte und bald war er total verarmt. Seine Beine waren durch den Alkoholmissbrauch gelähmt. Im Schlaf erschien ihm ein Greis und befahl ihm, nach Serpuchow ins Kloster der Gottesmutter zu gehen, wo sich die Ikone der Gottesmutter „Nicht zu leerender Kelch“ befände.
Ohne Geld, mit gelähmten Beinen, auf allen Vieren erreichte er das Kloster. Aber als er dort von seinem Traum erzählte, stellte sich heraus, dass niemand eine solche Ikone kannte. Man überlegte, ob es die Ikone sein könnte, die in der Sakristei hing. Auf ihrer Rückseite stand tatsächlich geschrieben. „Nicht zu leerender Kelch“ und unter den Mönchen erkannte der Bauer den Starzen, der ihm im Schlaf erschienen war. Aus Serpuchow kehrte der Bauer geheilt nach Hause zurück und die Berichte von diesem Wunder breiteten sich schnell über ganz Russland aus.


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