Russische Orthodoxe Kirche zu Hamburg

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Tagesbuch

Mein Leben in Christo. Das Wort 645

30.04.2011 | Thema: Mein Leben in Christo |

Wessen sind die Blätter an einem Baum? Gottes. Wessen sind die guten Gedanken in dir? Gottes. Wessen ist die Fähigkeit der Bäume, das Zellgewebe hervorzubringen und zu knüpfen, Blätter und Früchte wachsen zu lassen und zu entwickeln? Gottes d. h. von Gott gegeben. Wessen ist die Fähigkeit des Denkens und Sprechens in dir? Gottes. Mißbrauchen die Bäume die ihnen von Gott gegebenen
Kräfte? Nein. Mißbraucht der Mensch die ihm von Gott gegebenen Kräfte? Ja: Er mißbraucht den Verstand, den er von Gott erhalten hat zur Erkenntnis Gottes und Seiner Wahrheit; er mißbraucht sein Herz, das geschaffen ist für die Liebe zu Gott und dem Nächsten, zum Spüren der Seligkeit der Gemeinschaft mit Gott, und seinen freien Willen, der ihm gegeben ist zur unendlichen Vervollkommnung im Guten.

Mein Leben in Christo. Das Wort 338

29.04.2011 | Thema: Mein Leben in Christo |

Manchmal ist in der Seele eine solche steinerne Fühllosigkeit, daß du deine Sünden nicht siehst und nicht spürst, weder den Tod noch den Richter noch das schreckliche Gericht fürchtest und alles Geistliche, wie man sagt, völlig egal ist. Oh, hinterhältiges, stolzes, bos-
haftes Fleisch! Nicht umsonst beklagen sich auch die Heiligen: „In dämmernder Trägheit bin ich befangen und der Schlaf der Sünde belastet mein Herz. Da du Zeit hast, meine Seele, zu bereuen, schüttle ab den schweren Schlaf der Trägheit und wache eilig“. Manchmal ist in der Seele eine so erschreckende Trägheit und Fühllosigkeit, daß dich eine vollständige Verzweiflung packt, diese Trägheit und Verzweiflung vertreiben zu können. Es scheint, es ist besser krank zu sein, als Trägheit zu spüren.

Mein Leben in Christo. Das Wort 644

28.04.2011 | Thema: Mein Leben in Christo |

Das Menschengeschlecht ist ein einziger, großer Baum Gottes, der über die ganze Erde wächst und mit seinen Zweigen die ganze Erde bedeckt. An die alte verfaulte Wurzel – den gefallenen Adam, ist durch die Weisheit und Güte Gottes eine neue, lebendige Wurzel angesetzt – der Herr Jesus Christus, von Dem die Christen, als Verzweigung des ganzen Baumes, ihren Ursprung herleiten. In den Bäumen ist irdisches, organisches Leben; im Volke der Christen – das Leben Christi, himmlisches, geistiges Leben, und die seelischen Fähigkeiten und Kräfte der wahren Christen muß man betrachten als Kräfte Jesu Christi Selbst. „Wir haben den Verstand Christi“ (1. Kor. 2, 16), sagt der Apostel über die wahren Christen; ebenso muß man aus guten Eigenschaften entstandenen Werke betrachten als Frucht des Gnadenstroms Christi. Die Christen, die kein christliches Leben führen, stellen trockene Äste an der Verzweigung dar, die von Christus als Wurzel kommt, und „jeden Zweig, der keine Frucht bringt, schneidet der himmlische Vater ab … und wirft ihn ins Feuer“ (Joh. 15, 2, 6). Die Heiden sind die nicht erneuerte, nicht neu belebte Verzweigung, die von der faulen Wurzel – Adam – kommen. Durch den Glauben werden auch sie an die lebendige, gesunde Verzweigung angesetzt – an den Leib der Kirche, den Leib Christi (Kol. 1, 18).

Mein Leben in Christo. Das Wort 337

27.04.2011 | Thema: Mein Leben in Christo |

Sei nicht gereizt gegen den, der Bosheit gegen dich hegt, und dich oft mit verschiedenen Sticheleien verletzt, sondern habe Mitleid mit ihm, liebe ihn, indem du sagst: Das ist nicht er oder sie, die gegen mich Bosheit hegen, sondern der Teufel wütet durch sie gegen mich und sie, die Armen sind in Verführung. Wenn die Verführung des Feindes vorübergeht, sind sie wieder gut. Wir alle sind oft bemitleidenswerte Werkzeuge des körperlosen Feindes. Man muß die Menschheit bedauern, die hart vom Feind verfolgt wird.

Mein Leben in Christo. Das Wort 643

26.04.2011 | Thema: Mein Leben in Christo |

Wenn ich mit zweifelsfreiem Glauben an den lebenspendenden Sakramenten kommuniziere, erfahre ich spürbar die Allgegenwart Christi. Auf welche Weise? Auf diese Weise: In jeder Partikel des Leibes und in jedem Tropfen des Blutes nehme ich den ganzen Christus in mich auf, und sehe auf diese Weise mit den Augen des Herzens, daß Er zur selben Zeit ganz in allen Partikeln und Tropfen ist, wie viele es auch sein mögen, bis ins Unendliche. Ebenso ist der Herr ganz in jedem Gotteshaus, in den hl. Mysterien (Sakramenten) und jeder kleinsten Partikel; da aber orthodoxe Kirchen sich auf der ganzen Erde befinden, so ist der Herr nicht nur durch Seine Gottheit, sondern auch mit Seele und Leib auf der ganzen Erde gegenwärtig, sich überall ganz und ungeteilt mit den Gläubigen verbindend und in ihnen angenehme Früchte hervorbringend: Reinigung von den Sünden, Heiligung der Seelen und Leiber der Christen, Gerechtigkeit, Frieden und Freude im Heiligen Geist, alle mit Sich, mit dem Vater und mit Seinem Heiligen Geist vereinend. – Wir wissen außerdem, daß Er auch durch eifriges Gebet sich in den Seelen der Gläubigen niederläßt mit Seinem Vater und dem Heiligen Geist. – Da der Herr der ganzen stofflichen Welt gegenwärtig ist und sie insgesamt und jeden ihrer Teile für sich mit Leben erfüllt, so ist Er um so mehr den Menschen gegenwärtig, insbesondere den Christen, und lebt in ihnen: „Oder kennt ihr euch selbst nicht, daß Jesus Christus in euch ist, es ist denn, daß ihr ungeschickt seid (2. Kor. 13, 5). Wißt ihr nicht, daß eure Leiber Tempel des in euch wohnenden Heiligen Geistes sind“ (1. Kor. 6, 19).

Mein Leben in Christo. Das Wort 336

25.04.2011 | Thema: Mein Leben in Christo |

Du Sünder, der du in die Tiefe des Bösen gefallen bist, denke, wenn du die Vielzahl deiner Sünden dir vorstellst
und in Verzweiflung und Verbitterung verfällst, daran, daß der Himmlische Vater zu deiner Rettung von den Sünden und der ewigen Verdammnis seinen eingeborenen Sohn, unseren Herrn Jesus Christus, in die Welt geschickt hat. Komme mit Glauben herbei zu diesem Fürsprecher vor Gott und den Menschen, indem du Ihn aus der Tiefe der Seele bittest, durch sein alles läuterndes Blut, das für uns am Kreuz vergossen wurde, auch deine Gesetzwidrigkeiten abzuwaschen. Komme mit Eifer herbei zur Beichte und sprich vor seinem Priester, wie vor Ihm selbst, deine Gesetzwidrigkeiten aus, damit du gerechtfertigt wirst. Tritt auch heran zum heiligen Kelch, wenn der Diener des Sakraments dich bereit findet, und deine Sünden werden gereinigt. Und wie ein Strom, so wird dein Frieden sein und du wirst sein ein Sohn des Himmlischen Vaters, „der gestorben war und wieder aufgelebt ist, verschollen war und wiedergefunden wurde“ (Lukas 15,24-32).

Mein Leben in Christo. Das Wort 642

24.04.2011 | Thema: Mein Leben in Christo |

Alle, die ihr Gott im Gebet dienen wollt, lernt gleich Ihm sanft, demütig und im Herzen wahrhaftig zu sein; habt keine Falschheit, keine Zwiespältigkeit in der Seele, seid nicht kalt, bemüht euch, Seinen Geist zu haben, denn „wer den Geist Christi nicht hat, der ist nicht Sein“ (Röm. 8, 9);und der Herr sucht in uns das, was Ihm ähnlich und verwandt ist, an dem Seine Gnade ansetzen kann. Denkt daran, daß
kein Wort im Gebet verlorengeht, wenn es von Herzen gesprochen wird: Jedes Wort hört der Herr und jedes Wort hat bei Ihm Gewicht. Uns scheint es manchmal, als ob unsere Worte nur ins Leere gehen, wie die Stimme eines Rufes in der Wüste ertönen; nein, nein! Man muß sich ins Gedächtnis rufen, daß der Herr uns im Gebet versteht, wenn man so sagen kann, d. h. unsere Worte versteht genauso, wie die vollkommenen Beter sich selbst verstehen, denn der Mensch ist Ebenbild Gottes. Der Herr antwortet auf jeden Wunsch des Herzens, sei er in Worten ausgedrückt oder nicht.

Osterbotschaft Seiner Heiligkeit, des Patriarchen von Moskau und ganz Russland, KYRILL, an die Oberhirten, Hirten, Mönche, Nonnen und alle gläubigen Kinder der Russisch-Orthodoxen Kirche

23.04.2011 | Thema: Predigt, Tagebuch |

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22.04.2011 ·

Im HERRN geliebte Oberhirten, allverehrte Presbyter und Diakone, gottliebende Mönche und Nonnen, liebe Brüder und Schwestern!

Von dem mit Dankbarkeit an Gott erfüllten Herzen, verkündige ich Euch allen die große und heilsbringende Botschaft:

CHRISTUS IST AUFERSTANDEN!

Jahr für Jahr bezeugt die Kirche mit diesem Ausruf jenes Geschehen von universaler Bedeutung, das sich vor fast zweitausend Jahren ereignet hat. Damals kamen die Myron tragenden Frauen früh am Morgen zum Bestattungsort ihres Lehrers und sahen, dass das Grab leer war. Die göttliche Kraft Christi hat das Gesetz des Todes besiegt. Er ist auferstanden, indem er der ganzen Menschheit bezeugt hat, dass der Tod kein Lebensende ist, sondern dass der Tod durch die Kraft Gottes überwunden wird.

Die Auferstehung Christi als das einmalige Geschehen in der Weltgeschichte, ist nach Gottes Absicht auch zum Anfang unserer persönlichen Auferstehung geworden. Der Heiland ist nämlich dafür in der Welt gekommen, gelitten, wurde gekreuzigt und ist von den Toten auferstanden, damit jeder die Möglichkeit hat, durch die Erfahrung der von den Toten Auferstehung durchzugehen, und zwar nicht im übertragenen, sondern im wahren Sinne dieses Wortes. Apostel Paulus zeugt davon deutlich: „Gott … wird uns auch auferwecken durch seine Kraft“ (1 Kor. 6, 14).

Eben deshalb ist das Paschafest ein Siegesfest des Lebens über den Tod, denn durch die Auferstehung von Christus, dem Erlöser, ist uns allen die Auferstehung von den Toten geschenkt worden. Welch schwierige Umstände des irdischen Daseins wir auch durchschreiten, welche Prüfungen uns auch treffen, mit welchen Ängsten uns auch jene zu schrecken versuchen, die ohne geistliche Kraft die Zukunft deuten wollen, unsere Weltauffassung soll gelassen und freudig sein, weil Christus auferstanden ist!

Im Heiligen Rus´ war das Paschafest immer am größten und hellsten. In den letzten Jahrzehnten ist es erneut in viele Häuser und Familien zurückgekehrt. Heute begeht man es auch dort, wo früher kein Paschagruß klang: in Krankenhäusern und Gefängnissen, im Militär und in der Flotte, sogar im Weltraum. Walte Gott, dass hinter den äußerlichen Veränderungen, die sich in den Ländern der Russischen Welt ereignen, die wahre Wiedergeburt der menschlichen Seelen geschehe, dass die Freude der Auferstehung Christi jedes Herz erfülle, dass durch das Licht der Göttlichen Liebe nicht nur unsere Verwandten und Nächsten erwärmt werden, sondern auch die Leute, die keine Möglichkeit haben, die Kirche zu besuchen, die Senioren, Kranken und Alleinstehenden.

Durch die Auferstehung Christi gewinnt der glaubende Mensch die Möglichkeit, der von oben herabgesandten gnadenreichen Kraft teilhaftig zu werden, um nach Wahrheit und Gottes Geboten zu leben: gut und barmherzig, ehrlich und wollwollend in seinen Beziehungen zu den Mitmenschen zu sein, fähig zu sein, mit ihnen Freude und Elend zu teilen.

Dieses christliche Verhalten zu den Nächsten schließt auch die Sorge ums eigene Land, Volk, Familie und Haus mit ein. In dem die Kirche die Priorität ewiger geistlicher Werte verkündet, ruft sie auch ihre Kinder auf zum behutsamen Verhältnis zu den zeitlichen, aber realen Werten der von Gott geschaffenen Welt: zur uns umgebenden Natur, zum reichen Kulturerbe, das jahrhundertelang von unseren Vorgängern geschaffen wurde. Ein Bewahrer der geistlichen Schätze und Traditionen der Orthodoxie zu sein, bedeutet, sowohl sich und die eigene innere Welt aktiv umzuwandeln, als auch die Schönheit und Harmonie der uns umgebenden Welt zu unterhalten, und sie dort einzupflanzen, wo sie vom bösen menschlichen Willen zerstört sind. So sind die Berufung und die Verantwortung eines Christen.

Der HERR fordert von uns keine unsere Kräfte übersteigende Taten. Indem er sich zur Seele jedes Menschen zuwendet, ruft er immer wieder an: „Kommet her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken. Nehmet auf euch mein Joch und lernet von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen. Denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht“ (Mt. 11, 28-30). Um spüren und begreifen zu können, inwieweit jenes Joch, das uns der Herr auferlegt, gut und sanft ist, muss man lernen, das Gute den Nächsten und Fernen zu tun. In diesem Lernen sind nur die erste Schritte schwer: sich rechtzeitig zu zügeln und nicht mit Grobheit auf Grobheit, mit Bösem auf Böses, mit Lüge auf Lüge, mit Verurteilung auf Verurteilung zu antworten. Und anschließend sollte man auch einmal Zufriedenheit über eine rechte und ehrliche Handlung empfinden, die einem anderen Menschen Nutzen gebracht hat, unabhängig wo: in der Familie, an der Arbeit, in der Pfarrgemeinde oder schlicht im Verkehr mit Nachbarn und Bekannten. Dieses Gefühl der Zufriedenheit vermag in einen freudigen und optimistischen Geisteszustand hinüberwachsen, wenn gute Werke, die nicht des Eigennutzes willen, sondern mit reinem Herzen getan werden, zum Teil unseres Lebens werden. Wir können die Veränderungen zum Besten im Gesellschaftsleben nur dann spüren, wenn wir uns der unzerstörbaren Beziehung bewusst sind, die zwischen dem von uns gewirkten Guten und dem gesellschaftlichen Wohlergehen besteht.

Die vom Evangelium inspirierte Motivation unserer Taten, sowohl im persönlichen, als auch im beruflichen und gesellschaftlichen Bereich ist fähig, uns und die Umwelt grundlegend umzuwandeln.

„Es stehe Gott auf, dass seine Feinde zerstreut werden“! – rufen wir in dieser lichthellen Nacht aus. Es stehe Gott in unseren Herzen auf und Lüge, Feindschaft, Bosheit, Händel und alle Aufspaltungen in unserem Leben sollen zerstreut werden.

Von ganzer Seele gratuliere ich Euch allen, meinen Lieben, zum Paschafest. Mögen die Hilfe und der Segen des wahrhaftig auferstandenen HERRN jeden von uns in unseren weiteren Werken zum Ruhm der Kirche begleiten, zum Nutzen der Länder, in denen wir leben, zum Nutzen Nächster und Ferner. Amen.

PATRIARCH VON MOSKAU UND GANZ RUSSLAND

Moskau,

Pascha Christi

2011

Mein Leben in Christo. Das Wort 335

23.04.2011 | Thema: Mein Leben in Christo |

Bei der Begegnung und im Umgang mit Menschen behalte im Herzen das Wort „Liebe“ und, indem du auf dieses achtest, sprich mit allen mit Liebe und wohlwollender Neigung des Herzens. LaB dieses niemals aus deinem Herzen heraus bei Begegnung mit dem Nächsten. Es hilft sehr, das Herz in Liebe zu festigen. Natürlich muß man diese Liebe im Herzen nicht getrennt für sich, sondern zusammen mit dem Glauben des Herzens an den Herrn Jesus Christus tragen.

Mein Leben in Christo. Das Wort 641

22.04.2011 | Thema: Mein Leben in Christo |

Wie die Sonne, obwohl sie immer am Himmel ist, dennoch mit ihren Strahlen wie mit unzähligen Armen die Erde und ihre Oberfläche berührt, und in alle organischen Körper übergeht, indem sie in sie eindringt (die Sonne dringt in die Körper ein durch ihre Strahlen), durch ihre Wärme sie erwärmend, belebend und aufziehend, die durchsichtigen durchdringend, oder sich in ihnen mit ihrem ganzen Rund spiegelnd (soviel durchsichtige Körper es gibt, soviel Abbilder der Sonne gibt es), die undurchsichtigen, festen und unorganischen erwärmend, – so teilt sich die geistige Sonne – Gott, obwohl Selbst vorwiegend in den Himmeln, durch Seinen lebenspendenden Geist, gleichsam wie durch Seine Strahlen, der ganzen vernunftbegabten Schöpfung mit – den Engeln und Menschen, indem Er ihr geistiges Wesen durchdringt, heiligend, belebend, festigend, aufziehend, Gedeihen bringend gleich den Sonnenstrahlen, die die organischen Körper durchdringen, sie beleben und aufziehen. Wie die Sonne, selbst am Himmel, die ganze Erde erleuchtet, indem sie jedem, auch dem geringsten, Geschöpf und Gegenstand Licht gibt, so erleuchtet der Herr durch Sein hypostasiertes Licht alle Menschen, denn Er ist das wahre Licht, „das jeden Menschen erleuchtet, der in die Welt kommt“ (Joh. 1, 9).


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