Russische Orthodoxe Kirche zu Hamburg

Navigation

Hauptnavigation

Sprache


Tagesbuch

Mein Leben in Christo. Das Wort 538

30.09.2010 | Thema: Mein Leben in Christo |

Das künftige Leben ist die vollkommene Reinheit des jetzt allmählich rein werdenden Herzens, das die meiste Zeit verdeckt ist, verdunkelt durch die Sünde und durch den Atem des Teufels, jedoch bisweilen – durch die Einwirkung des göttlichen Gnadenstroms – sich aufhellt und Gott schaut, indem es sich aufrichtig mit Ihm vereinigt, im Gebet und im Sakrament der Kommunion.
Wie soll man Feiertage begehen? Wir feiern entweder ein Ereignis (eindringen in die Erhabenheit des Ereignisses, seinen Zweck, seine Früchte für die Gläubigen), oder eine Person, zum Beispiel: den Herrn, die Gottesmutter, die Engel und die Heiligen (eindringen in die Beziehung dieser Person zu Gott und der Menschheit, ihren wohltuenden Einfluß auf die Kirche Gottes im allgemeinen). Man muß in die Geschichte des Ereignisses oder der Person eindringen, sich im Herzen dem Ereignis oder der Person annähern, sie in sich einsaugen. Andernfalls wird der Feiertag unvollkommen, nicht gottgefällig. Die Feiertage sollen einen Einfluß auf unser Leben haben, sollen unseren Glauben an die künftigen Wohltaten beleben und erwärmen und gute, fromme Sitten nähren. Sie vergehen aber meistens in Sünde, wie man ihnen auch mit unvernünftig kleingläubigem, kaltem Herzen entgegengeht, das oft keineswegs vorbereitet ist, jene großen Wohltaten Gottes, die Gott durch die bestimmte gefeierte Person oder das gefeierte Ereignis gewährte, zu spüren.

Mein Leben in Christo. Das Wort 233

29.09.2010 | Thema: Mein Leben in Christo |

Die Übersättigung ist Verlust des Glaubens, der Ergriffenheit und des Gebets des Herzens, sie ist die kalte Gefühllosigkeit, Schwäche des Herzens zu jeder geistigen Tätigkeit, Ablegen des Gnadenstroms, Quelle des Stolzes, Verlust der Demut, Ablehnung der Hilfe von Oben, Ursprung der Schmähung gegen Gott und die Heiligen, unersättlicher Durst nach mehr, Unzufriedenheit mit
dem, was man hat, Lügenhaftigkeit des Herzens: „Daß ich nicht, wenn ich übersättigt bin, falsch werde“. Wenn ihr fragen würdet: warum sind viele Menschen ungläubig, beten nicht, führen kein christliches Leben, sind allen möglichen Lastern ergeben? – steht die Antwort fest: weil sie dem Leib als Gott dienen.

Mein Leben in Christo. Das Wort 537

28.09.2010 | Thema: Mein Leben in Christo |

Worum muß man sich am meisten bemühen bei der Bildung der Jugend? Darum, ihr „erleuchtete Augen des Herzens“ (Eph. 1, 18) zu gewinnen. Seht ihr nicht, daß unser Herz das oberste aktive Zentrum in unserem Leben ist, und daß in fast allen unseren Erkenntnisformen das Schauen bestimmter Wahrheiten im Herzen (die Idee) der verstandesmäßigen Erkenntnis vorausgeht. Es geht folgendes vor sich in der Erkenntnis: Das Herz sieht einmalig, ungeteilt, augenblicklich; darauf wird dieser eine Einheit bildende Akt der Schau des Herzens auf den Verstand übertragen und im Verstand in Teile zerlegt, es erscheinen Unterteilungen: das Vorhergehende, das Folgende; die Schau des Herzens erhält im Verstand ihre Analyse. Die Idee gehört dem Herzen, nicht dem Verstand, dem inneren Menschen, nicht dem äußeren. Deshalb ist dies sehr wichtig -„erleuchtete Augen des Herzens“ (Eph. 1, 18) -bei jeder Erkenntnis, besonders aber bei der Erkenntnis der Wahrheiten des Glaubens und der Regeln der Ethik.

Mein Leben in Christo. Das Wort 232

27.09.2010 | Thema: Mein Leben in Christo |

Wenn du hörst, dass Gott spricht, so stelle dir Sein Wort vor als Tat, oder als etwas, das schon geschehen ist, oder geschehen wird.

Mein Leben in Christo. Das Wort 536

26.09.2010 | Thema: Mein Leben in Christo |

Wenn du auf dem Wege zu Gott auf Hindernisse triffst, die vom Teufel aufgerichtet sind, Zweifel und Unglauben des Herzens, ebenso bisweilen auftretende Feindseligkeit gegenüber Personen, die unbedingt Achtung und Liebe verdienen, ebenso andere Leidenschaften, so errege dich nicht über sie, sondern wisse, daß sie Rauch und Gestank des Feindes sind, die von einem einzigen Wink des Herrn Jesu Christi vorübergehen.

Mein Leben in Christo. Das Wort 231

25.09.2010 | Thema: Mein Leben in Christo |

Gott will von uns, daß wir uns immer an Ihn wenden, um uns, Seine Kinder, die durch die Sünden verwildert sind, und von Ihm sich entfernen, auf Seine Seite zu ziehen, uns zu reinigen und in die Umarmung Seiner Liebe zu schließen, um uns zu zeigen, wie uns bei Ihm immer gut ist. So verfahren auch gute Eltern mit ihren ungezogenen Kindern.

Mein Leben in Christo. Das Wort 535

24.09.2010 | Thema: Mein Leben in Christo |

Um nicht täglich den Leidenschaften und dem Teufel sklavisch untertan zu sein, muß man sich ein Ziel setzen, es ständig im Auge behalten und nach ihm streben, indem man durch den Namen des Herrn alle Hindernisse überwindet. Was für ein Ziel ist das? Das Himmelreich, das göttliche Festgemach der Herrlichkeit, das den Gläubigen seit Anbeginn der Welt bereitet ist. Weil aber das Ziel durch bestimmte Mittel erreicht wird, so ist es unumgänglich, auch diese Mittel zur Verfügung zu haben. Was für Mittel sind dies? Glaube, Hoffnung und Liebe, besonders aber Liebe. Glaube, hoffe, liebe, insbesondere liebe – ohne Rücksicht auf Hindernisse – Gott mehr als alles und einen jeden Nächsten wie dich selbst. Hast du nicht die Kraft, diese unvergleichlichen Schätze des menschlichen Geistes im Herzen zu bewahren, wende dich öfter anbetend dem Gott der Liebe zu, bitte, suche, klopfe an: du wirst erhalten, finden, dir wird aufgetan (Matth. 7,7-8) – treu ist der Verheißende. Im Gehen, Sitzen, Liegen, im Gespräch, bei der Arbeit, zu jeder Zeit bete im Herzen um die Gewährung von Glauben und Liebe. Du hast noch nicht gebeten, wie es nötig ist, mit Glut und Beständigkeit, du hattest nicht die feste Absicht, diese Eigenschaften zu erlangen. Von nun an sage: Ich habe begonnen.

Mein Leben in Christo. Das Wort 230

23.09.2010 | Thema: Mein Leben in Christo |

Der Satan verleumdet stets in unseren Herzen Gott, besonders Seine Allgegenwart. „Gott hat vergessen, er hat sein Angesicht verborgen,“ das gerechte Gericht, „er fragt nicht danach“.
(Ps. 9,25,32,34/10,4,11,13).
Sein Dasein: „es gibt keinen Gott“ (Ps. 13,1/14,1).

Mein Leben in Christo. Das Wort 534

22.09.2010 | Thema: Mein Leben in Christo |

Ein Baum, der durch die Wurzeln mit der Erde fest verbunden ist, wächst und bringt Früchte. Die menschliche Seele, die durch Glauben und Liebe – gleichsam geistigen Wurzeln – mit Gott fest verbunden ist, lebt gleichermaßen, wächst geistig und bringt die Früchte gottgefälliger guter Eigenschaften, durch welche die Seele lebt und in der Ewigkeit leben wird. Ein Baum, der mit der Wurzel aus der Erde gerissen ist, verliert sein Leben, das er durch die Wurzeln von der Erde erhielt. So stirbt geistig auch die menschliche Seele, die die Liebe und den Glauben an Gott verloren hat und nicht in Gott bleibt, in Welchem ihr ganzes Leben ist. Was für die Pflanzen die Erde ist, das ist für die Seele Gott.

Mein Leben in Christo. Das Wort 229

21.09.2010 | Thema: Mein Leben in Christo |

„Abraham, Mein Knecht wird beten, – Hiob, Mein Knecht, Moses…, Samuel…, Elijas“. (Hiob 42,8; I. Mose. 20,7,17; Jer. 15,1, 3. Könige 18,36; Ps. 98,6/99,6). Die Gebete der Heiligen – der treuen Knechte Gottes – für uns sind dem Herren angenehm.


Adresse: Tschaikowskyplatz 1, 20355 Hamburg + Telefon (040) 248 70740 | Pfarrer: Priester Sergij Baburin + Telefon (0173) 23 11 055
Site powered by WordPress | Design Tkach.ru | Kontakt: hamburg-hram