Russische Orthodoxe Kirche zu Hamburg

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Tagesbuch

Mein Leben in Christo. Das Wort 507

31.07.2010 | Thema: Mein Leben in Christo |

Wer ist es, der in den Blumen so weise, fein gegliedert und schön den formlosen, d. h. gestaltlosen, ungefügen Stoff der Erde formt und ordnet? Wer gibt ihm solche erstaunliche Gestalt? O Schöpfer, laß uns in den Blumen Deine Weisheit, Deine Güte, Deine Allmacht verehren!

Mein Leben in Christo. Das Wort 204

30.07.2010 | Thema: Mein Leben in Christo |

Im Gebet sind aufrichtiges Bedauern über die eigenen Sünden und aufrichtige Reue nötig – man muß die Sünden aufzählen, die in den Gebeten bezeichnet sind, sie aussprechen und sie mit dem Herzen fühlen, wie die eigenen. Außerdem ist der brennende Wunsch, durch dieselben Sünden nicht weiter zu sündigen, notwendig.

Mein Leben in Christo. Das Wort 506

29.07.2010 | Thema: Mein Leben in Christo |

Wenn du jemand in seinen Mängeln bessern willst, so nimm dir nicht vor, ihn allein durch deine eigenen Mittel zu bessern: Wir selbst verderben die Sache noch mehr durch unsere eigenen Leidenschaften, zum Beispiel durch Stolz und die von ihm herrührende Reizbarkeit; „Wirf deine Trübsal auf den Herrn“ (Ps. 54, 23/55, 23), und bete zu Ihm, „Der unsere Herzen und unser Inneres prüft“ (Ps. 7, 10) von ganzem Herzen, daß Er Selbst Verstand und Herz des betreffenden Menschen erleuchte; wenn Er sieht, daß dein Gebet Liebe atmet und von ganzem Herzen kommt, so wird Er unbedingt den Wunsch deines Herzens erfüllen, und du wirst bald, wenn du die Veränderung in dem Menschen, für den du betest, gesehen hast, sagen: „Diese Veränderung ist durch die Rechte des Höchsten“ (Ps. 76, 11/77, 11).

Mein Leben in Christo. Das Wort 201

28.07.2010 | Thema: Mein Leben in Christo |

Ich bin, von meinem Körper her, Erde und Asche, aber meine Seele hat nur durch Gott Leben und Ruhe.
Er ist auch die Klarheit meiner Gedanken, und die Festigkeit meines Herzens. Ich selbst bin eigentlich – Nichts!

Mein Leben in Christo. Das Wort 505

27.07.2010 | Thema: Mein Leben in Christo |

Wenn der Herr dem lebenspendenden Kreuz unbesiegbare, unfaßliche, göttliche Kraft verleiht, was ist dann verwunderlich daran, wenn Er die unfaßliche Kraft, unsere Natur wiederaufzurichten, Seinen Allreinen, Furchtbaren und Lebenspendenden Sakramenten Seines Leibes und Blutes verleiht? Oh, wie gewaltig bist Du, Herr! Und wie wunderbar sind Deine Werke! Wie grenzenlos ist Deine Allmacht! Was Deine Kraft und Gnade berührt, wird selbst lebenspendend.

Mein Leben in Christo. Das Wort 200

26.07.2010 | Thema: Mein Leben in Christo |

Das ganze Evangelium ist das Evangelium des Reiches Gottes, zu welchem die Christen bestimmt sind, und gleichsam eine einzige Verheißung (alle Gleichnisse, alle Prophezeiungen, die Wunder); die Apostelbriefe zeigen im einzelnen die Verheißungen der christlichen Hoffnung auf.

Mein Leben in Christo. Das Wort 504

25.07.2010 | Thema: Mein Leben in Christo |

Um so reiner das Herz, desto weiter ist es, desto größer die Zahl geliebter Menschen, die es faßt; je sündiger, desto enger ist es, desto geringer die Zahl der Menschen, die es umfaßt, bis zu dem Grad, wo es auf die Liebe zu sich selbst allein beschränkt ist, und dazu eine falsche Liebe: Wir lieben uns selbst in Dingen, die der unsterblichen Seele unwürdig sind: in Silber und Gold, geschlechtlichen Beziehungen, Trunkenheit und dergleichen.

Mein Leben in Christo. Das Wort 203

24.07.2010 | Thema: Mein Leben in Christo |

Die Heiligen haben das Wort des Herrn erfüllt! Der Herr erfüllt ihr Wort. Sie wirkten für Ihn, – Er für sie.
„Mit welcherlei Maß ihr messet, hat der Herr Selbst gesagt, wird euch gemessen werden.“ (Matth. 7,2) Deswegen erfüllt der Herr die Gebete der Heiligen für uns.

Mein Leben in Christo. Das Wort 503

23.07.2010 | Thema: Mein Leben in Christo |

Betet Gott an im Geist und in der Wahrheit. In der Wahrheit – du sprichst zum Beispiel: „Geheiligt werde Dein Name.“ Hast du wirklich den Wunsch, daß der Name Gottes durch die guten Werke der Menschen und durch deine eigenen geheiligt werde? Du sprichst: „Dein Reich komme“; wünscht du tatsächlich den Anbruch des Reiches Gottes, wünscht du, Wohnung des Geistes Gottes zu sein, und nicht Wohnung der Sünde; ziehst du nicht vor, in Sünden zu leben? Du sprichst: „Dein Wille geschehe wie im Himmel, so auch auf Erden“; suchst du nicht eher, was deinem Willen entspricht, als das, was dem Willen Gottes entspricht? Ja, so ist es! Du sprichst: „Unser täglich Brot gib uns heute“; sagst du aber nicht in deinem Herzen etwas ganz anderes: Ich brauche Dich um dieses nicht zu bitten; ich habe ohne Bitte genug, mögen die Notleidenden so zu Dir rufen; oder aber wir suchen mit Gier vieles und geben uns nicht mit wenigem zufrieden oder mit dem, was Gott uns gegeben hat, danken nicht für das, was wir haben; es ist aber notwendig, zu danken. Du bittest Gott im Gebet: „Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern“; denkst du aber nicht in Wirklichkeit: Ich bin nicht weiß Gott was für ein Sünder; ich bin offenbar nicht schlechter als die anderen und habe es nicht besonders nötig, um Vergebung meiner Schulden oder Sünden zu bitten; oder hast du nicht, indem du so betest, irgendeine Mißstimmung oder Zorn gegen einen Menschen im Herzen und lügst auf diese Weise dreist im Gebet zu Gott; du sprichst: „Und führe uns nicht in Versuchung“; aber läufst du nicht selbst, ohne Versuchungen, in Sünden jeder Art hinein? Du sprichst: „Erlöse uns von dem Bösen“; aber lebst du nicht selbst in Kumpanei mit dem Bösen, oder mit Schlechtem jeder Art, dessen Urheber der Teufel ist?
Gib also acht, daß deine Zunge nicht im Widerspruch mit deinem Herzen sei; lüge nicht – achte darauf – vor dem Herrn in deinem Gebet. Beachte dies immer, gleich ob du das Gebet des Herrn sprichst oder andere Gebete. Gib Obacht, ob dein Herz in Übereinstimmung ist mit dem, was die Zunge ausspricht.

Mein Leben in Christo. Das Wort 199

22.07.2010 | Thema: Mein Leben in Christo |

„Wenn er siebenmal fällt und siebenmal bereut und sagt: ich bereue, – so verzeihe ihm“ (Luk. 17,4. Mtth. 18,21,22).
Der Herrscher weiß, als Kenner der Seelen, daß die Menschen dazu neigen oft zu fallen, und daß sie dann oft aufstehen. Darum hat Er ein Gebot gegeben, die Sündenfälle oft zu verzeihen. Und als erster erfüllt Er Selbst Sein heiliges Wort: sobald man von ganzen Herzen sagt, ich bereue – sofort verzeiht Er.


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