31.07.2008 | Thema: Mein Leben in Christo |
Der Retter und Tröster das sind zwei Göttliche Personen, die eine rettet immer von den Sünden, die andere tröstet den Geretteten. Die Namen sind von der Wirkung selbst genommen und werden immer in der Wirklichkeit gerechtfertigt. Er tröstet! Tröstet wie eine Mutter jemanden tröstet, so tröstet der Heilige Geist die gläubige Selle.
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30.07.2008 | Thema: Mein Leben in Christo |
Ich suche deine Seele auf durch Frieden und Freude; Ich wärme dich und umgebe dich mit zärtlicher Fürsorge wie eine Mutter ihr Kleinkind; Ich gebe dir Meine Sanftmut und Demut ein; Ich gieße Liebe in dein Herz; Ich forme und wandle dich ganz um - in einen neuen Menschen, so daß du dich selbst darüber wunderst - und wem sollte Ich die Herrlichkeit Meiner Werke fortgeben? Nein, Ich bin ewig unveränderlich. „Nicht wie ein Mensch schwankend bin Ich , noch wie ein Menschensohn veränderlich” (4. Mose 23, 19).
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29.07.2008 | Thema: Mein Leben in Christo |
Das Vertrauen auf die Fürbitte der Gottesmutter, der Engel und Heiligen ist eine Weise der christlichen Hoffnung, sie sind mächtig in der Fürbitte für uns durch die Gnade desselben Christus und ihre eigenen guten Eigenschaften. Wir beten zu ihnen nicht umsonst. Wir hoffen durch ihre Fürsprache Gnade zu erhalten, Vergebung der Sünden und Rettung sowie zeitweilige Güter des Lebens, z. B. Gesundheit, günstiges Klima, Befreiung von Nöten und Leiden. Bete im Geiste und durch den Hl. Geist zum Retter, dem Vater, den Engeln und allen Heiligen, so wird dein Gebet glühend und die Tränen beginnen aus deinen Augen zu fließen, voller Wonne, leichte Tränen. Gelobt sei der Tröster Geist! Und, was für ein Trost ist Er für die Seele!
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28.07.2008 | Thema: Mein Leben in Christo |
„Ich bin ein eifernder Gott” (2. Mose 20, 5). „Ich will Meine Ehre keinem anderen geben” (Jes. 42, 8). Diese Worte des Herrn der Herrlichkeit erfüllen sich jedesmal, wenn ich die Herrlichkeit der Werke meines Gottes, die in mir durch die hl. Gaben vollbracht werden, im Herzen irgend jemand oder irgend etwas anderem zuweise, und sie nicht von ganzem Herzen Ihm gebe. Er eifert dann augenblicklich um die Herrlichkeit Seiner Sakramente, die immer wunderbar und lebenspendend sind, und bestraft in Seinem gerechten Urteil meine Seele mit Seinem väterlichen Stab! Meine Seele hört dann deutlich die Worte des Herrn: Meine Ehre will ich keinem anderen geben. Dafür, daß du nicht Mir die Mir gehörende Herrlichkeit, die in Meinen Sakramenten für dich selbst so deutlich erkennbar ist, zuschreibst, schlage Ich dein Inneres mit dem Stecken Meiner Gerechtigkeit und gebe dir damit zu erkennen und aufrichtig zu glauben, daß Ich Meine Ehre niemals irgend jemand anders geben will. Ich reinige dich von der Schuld deiner Sünden und wasche deine Seele weißer als Schnee mit Meinem Blut.
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27.07.2008 | Thema: Mein Leben in Christo |
Die Menschen, die wenig beten, haben ein schwaches Herz, und so, wenn sie beten wollen, wird ihr Herz schwächer und schwächt ihre Hände, ihren Körper und ihre Gedanken, so daß es ihnen schwer wird zu beten! Man muß sich überwinden, man muß sich bemühen, mit
ganzem Herzen zu beten, weil es gut und leicht ist, mit ganzem Herzen zu beten.
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26.07.2008 | Thema: Mein Leben in Christo |
Unser Gott ist ein Gott der Güte, der Freigebigkeit und Menschenliebe (Ps. 102, 8/103, 8), nicht aber ein Gott der Qual und der Strafe. Die Qualen sind Früchte unserer Sünden und der Sünden der von Gott abgefallenen körperlosen Wesen. Wenn du im Herzen betrübt bist, gib deshalb allein der Sünde und dem Teufel die Schuld, am besten jedoch dir selbst, denn auch der Teufel kann dir nichts Böses antun, wenn er nichts in dir findet, woran er einen Angriffspunkt hat.
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25.07.2008 | Thema: Mein Leben in Christo |
„Die Lästerung wider den Geist wird den Menschen, nicht vergeben”, (Matth. 12,31) Wer das persönliche Sein des Hl. Geistes ablehnt, besonders, wer viele Male am Heiligen Geist teilhatte: jener lästert Ihn und wenn er sich von der Schmähung nicht abwendet, wird ihm weder im Leben noch nach dem Tode verziehen. Heiliger Geist, Lebensspender, Geist der Gnadenfülle, erbarme Dich unser!
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24.07.2008 | Thema: Mein Leben in Christo |
Wie leicht und schnell kann uns der Herr retten! Augenblicklich, unerwartet, unmerklich. An manchen Tagen war ich ein großer Sünder, ging aber abends nach dem Gebet gerechtfertigt und weißer als Schnee gewaschen durch die Gnade des hl. Geistes, freudig belebt und mit tiefstem Frieden im Herzen zur Ruhe! Wie leicht ist es für den Herrn auch am Abend unseres Lebens, an der Neige unserer Tage, uns zu retten! 0 rette, rette, rette mich, allgütiger Herr, nimm mich auf in Dein himmlisches Reich! Alles ist möglich für Dich. „Unserem Herrn stehen wir oder fallen wir, doch werden wir stehen: denn Gott ist mächtig, uns aufzurichten” (Röm. 14, 4).
Was besonders wichtig ist und das Leben eines bestimmten Wesens ausmacht, das legte der Schöpfer an, verbarg es weit fort in der Tiefe, im Inneren jenes Wesens; das sehen wir überall. So auch im Menschen: Die Seele befindet sich in der Mitte seines Wesens - im Herzen, weshalb oft die Seele Herz und das Herz Seele genannt wird. „Niedergeschlagen ist mein Geist in mir, mein Herz in mir ist in Unruhe” (Ps. 142, 4/143, 4). „Schaffe in mir ein reines Herz, o Gott, und erneuere in mir den wahren Geist” (Ps. 50, 12/51, 12).
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23.07.2008 | Thema: Mein Leben in Christo |
Gerade darin ist Deine göttliche Größe, Herr, unser Retter, daß das Leben eines jeden Geschöpfes in Dir ist als dem hypostasierten Leben, daß alle Dich verehren, wie sie den Vater verehren.
Genau darin besteht Deine Erhabenheit, Heiliger Geist, Lebensspender, daB Du alle heiligst und zusammen mit dem Vater und dem Sohne bleibst daB alle Dich verehren, Darin besteht ja Deine Erhabenheit Heiliger Geist, daB auch Gottes eingeborener Sohn, da Er eines Wesens mit Dir ist, durch Dich machtvolle Werke und Wunder getan hat und durch Dich uns heiligt, stärkt und zu seinem Vater führt.
„Durch Ihn haben wir Zugang in einem Geiste zum Vater”
(Ephes 2,18)
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22.07.2008 | Thema: Mein Leben in Christo |
Es sei so, wie Ich will, nicht wie du willst. Diese Stimme der Vollmacht hört von Gott unsere Seele, die in Sünde gefallen ist und aus dem Zustand der durch die Sünde verursachten Betrübnis hinausgelangen will. Es sei so, wie Ich will: entweder bringe der Sünde entsprechende Reue in der Tiefe des Herzens dar und kehre auf den von Mir gewiesenen Weg des Lebens zurück, oder trage eine der Sünde angemessene Bestrafung, die von Meiner Gerechtigkeit bestimmt wird: andernfalls wird deine Sünde dich quälen als Abweichung von Meinen Gesetzen. Und unsere Seele bekommt nur dann Ruhe zu spüren, wenn sie tatsächlich in der Tiefe des Herzens der Sünde entsprechende Reue darbringt, oder die gerechte Strafe Gottes erträgt. O allmächtige und in allem gerechte Macht unseres Gottes, unsichtbar unsere unsichtbaren Seelen lenkend, Ehre sei Dir! Ehre sei Dir, Gott, unser Erlöser! Dein Wille herrsche über uns.
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