Russische Orthodoxe Kirche zu Hamburg

Navigation

Hauptnavigation

Sprache


Tagesbuch

III. Der Geschmack von Brot mit Quitte

21.03.2006 | Thema: Athos |

Ist es leicht, ein Mönch zu sein?

Einmal, während meiner vierten Reise nach Athos im Jahre 2001, diesmal bereits aus Rußland, befragte mein Bekannter, ein ziemlich wohlhabender Unternehmer, einen der Mönche des griechischen Klosters über sein Leben.

Er wollte alles wissen, ob es schwierig sei, ein Mönch zu sein. Der Mönch, ein zum orthodoxen Christentum übergetretener Franzose aus einer alten, angesehenen Familie, sagte ihm, ein Mönch zu sein, sei sehr einfach; schwieriger wäre es, ein Mönch zu werden, sich dafür zu entscheiden.

Seitdem er Mönch ist, sei jeder Tag für ihn ein Festtag: die ganze Last der alltäglichen Sorgen sei von ihm abgefallen, er könne in Ruhe über sein geistliches Leben nachdenken, mit Gott Zwiesprache halten, zu Gott beten.

Das weltliche Leben sei doch um ein Vielfaches schwerer: man müsse sich um sein tägliches Brot kümmern, die Familie versorgen, aber das lenke ständig ab.

Er sagte, er verbeuge sich mit großer Hochachtung vor den Heldentaten jener Christen, welche außerhalb der Klöster leben, da für ihn in dieser Hinsicht das Leben unvergleichlich leichter sei.

(c) http://www.foma.ru

II. Der Geschmack von Brot mit Quitte

13.03.2006 | Thema: Athos, Tagebuch |

Beiträge über den Heiligen Berg Athos
Veröffentlicht am 07.07.2003

Die Zeitmaschine

In Jerusalem gibt es einen Tunnel, der uns aus der Zeit des Propheten Jesaja erhalten geblieben ist. Belege darüber kann man im 20. Kapitel des 2. Buches der Könige finden. Während der Belagerung der Stadt durch die Assyrer versorgte dieser Tunnel Jerusalem mit Wasser. Eigene Wasserquellen gab es in der Stadt nicht, und so ließ der König Hiskija frühzeitig einen Tunnel in den Felsen schlagen, um die Stadt während der Belagerung ausreichend mit Wasser zu versorgen. (mehr …)

I. Der Geschmack von Brot mit Quitte

12.03.2006 | Thema: Athos, Tagebuch |

Beiträge über den Heiligen Berg Athos
Veröffentlicht am 07.07.2003

Von der Redaktion

Die Halbinsel Athos (griech.: Agion Oros) in Griechenland endet steil im Ägäischen Meer mit dem gleichnamigen spitzen Berg Athos. Auf der ganzen Halbinsel findet man zwanzig orthodoxe Klöster und viele Mönchshütten. Man sagt, dass sie manchmal wie Schwalbennester am Felsen kleben, und der Gebirgspfad windet sich endlos hinauf, als ob er zum Himmel strebt. (mehr …)

Die ganze Welt sei verurteilt

12.03.2006 | Thema: Lektüre |

aus
Fjodr Dostojewski
„Schuld und Sühne“

Raskolnikow lag die ganze letzte Zeit der Fasten und die Osterwoche über im Krankenhause. Als er bereits wieder in der Genesung begriffen war, erinnerte er sich an die Träume, die er während des Fiebers und der Bewußtlosigkeit gehabt hatte. Es hatte ihm in der Krankheit geträumt, die ganze Welt sei dazu verurteilt, einer schrecklichen, noch nie dagewesenen Seuche zum Opfer zu fallen, die aus dem inneren Asien ihren Weg nach Europa nehme. Alle Menschen sollten umkommen außer einigen ganz wenigen Auserwählten. Es war eine Art von neuen Trichinen erschienen, mikroskopische Wesen, die sich in den menschlichen Körpern ansiedelten. (mehr …)

Informationen über Athos (Agion Oros)

9.03.2006 | Thema: Athos, Lektüre |

Der östlichste Finger der Chalkidiki, der Heilige Berg Athos, gilt als der schönste. Noch ist die Zivilisation nicht auf den Heiligen Berg vorgedrungen, der ausschließlich von Mönchen bewohnt wird. Der waldbedeckte gleichnamige Berg Athos, dessen 2033 m hoher Gipfel an der Südspitze der Landzunge aus dem Meer ragt, bietet einen majestätischen Anblick. Seit über tausend Jahren ist der Athos die Heimat von Mönchen, die ihr Leben der Verehrung Gottes und der Heiligen Jungfrau gewidmet haben. Im Jahre 885 n. Chr. erklärte der byzantinische Kaiser Basileios I, den Agios Oros, den Heiligen Berg, zur Enklave von Mönchen und Eremiten. (mehr …)

Die Geschichte von Lazarus

8.03.2006 | Thema: Lektüre, Tagebuch |

aus
Fjodr Dostojewski
„Schuld und Sühne“

„Auf der Kommode lag ein Buch. Jedesmal bei seinem Hin- und Hergehen hatte er es bemerkt; jetzt nahm er es in die Hand und besah es. Es war das Neue Testament in russischer Übersetzung. Das Buch war in Leder gebunden, aber schon alt und abgenutzt.
»Wo hast du das her?« rief er ihr von der entfernten Ecke des Zimmers aus zu.

Sie stand noch immer an derselben Stelle, drei Schritte vom Tische entfernt.

»Es hat es mir jemand gebracht«, antwortete sie, anscheinend nur ungern und ohne ihn anzusehen. (mehr …)


Adresse: Tschaikowskyplatz 1, 20355 Hamburg + Telefon (040) 248 70740 | Pfarrer: Priester Sergij Baburin + Telefon (0173) 23 11 055
Site powered by WordPress | Design Tkach.ru | Kontakt: hamburg-hram